Montag, 25. Februar 2008

Minnesang

Montag, 25. Februar, München

„Ich sah schon Sonnenuntergänge, bei denen du weinst, aber nie ein Gesicht so schön wie deins“ – Es dudelt aus meinen Ohrstöpseln.
Ich hätte die Vorzeichen eigentlich besser deuten müssen, wo ich doch weiß, dass irgendwie nichts klappt. An manchen Tagen ist es besser, erst gar nicht aufzustehen, dann hat man wenigstens seine Ruhe.
Wenn Glas splittert, hat man nichts als Scherben um sicher herum und man muss aufpassen, dass man sich an den Bruchstücken nicht schneidet. Meine Welt scheint aus Glas und um mich herum werde ich das Gefühl nicht los, als ob alles explodiert.
Ich habe mir Mühe bei der Organisation gegeben…die Karten sind schon reserviert.
Ihrer Großmutter geht es sehr schlecht, darum muss sie nach Österreich.
Kann ich auch gut verstehen...am nächsten Tag muss sie dann an ihrer Arbeit tüfteln. Nicht so ganz nachvollziehbar. Am Freitag dann ein Konzert in Augsburg…na ja, was will ich machen.
Wo ein Wille ist, ist oft kein Weg.
Ich wirke wie hypnotisiert und bekomme nur die Hälfte von dem mit, was mir gesagt wird. Freude über die Unterlagen, die ich verleihe. Die Vorbereitung muss passen. Auch das Mittagessen nehme ich wie in Trance zu mir. Etwas kratzt an der Oberfläche…hallo, jemand da? Ich antworte nicht.
Das Treffen mit meiner Arbeitsgruppe reißt mich aus meiner Lethargie und ich vergesse für zwei Stunden mich selbst zu bemitleiden. Eine große Geste meinerseits.
Ansonsten muss abgewartet werden, was die nächsten Tage bringen. Das Spiel läuft noch, die Kugel dreht sich und nicht alles ist verloren. Aber vieles. Abgerechnet wird aber am Ende. Es wird Frühling und die Vögel beginnen zu singen…überall, auch in meiner Stadt. #
„And so I face the final curtain.“

Sonntag, 24. Februar 2008

Euklid

Sonntag, 24. Februar, München

Ein Wissenschaftler hat eine Formel gefunden, mit der man berechnen kann, ob man eine Chance hat, bei seinem Gegenüber zu landen. Rationalität einblenden! Sollte das wirklich möglich sein? Ich hege berechtigte Zweifel daran. Am Ende stellt sich raus, dass wohl eher Psychologie im Spiel ist. Alleine die Tatsache, dass ich schwarz auf weiß ein Ergebnis, ausgedrückt in einer Zahl präsentiert bekommen, reicht, um überzeugt zu sein, besser bei Frauen anzukommen. Auch bei einem schlechten Ergebnis. Wenn doch alles immer nur so einfach wäre…ist es aber leider nicht. Die Welt ist zu komplex, um sie auf eine Formel zu bringen, das Optimale zu errechnen. Zu viele Zufälle. In der Schule habe ich Mathematik oft gehasst. Eben darum…die Lösung für alles? Den Stein der Weisen hat auch sie noch nicht gefunden. Sie wird es auch nicht.
„Ich kann die Bewegung der Himmelskörper berechnen, aber nicht das Verhalten der Menschen.“
Da muss noch etwas anderes im Spiel sein…mächtig und unberechenbar. Zumindest nicht von uns.
Ich stehe unter Druck! Alles steht unter Druck! Wann explodiert die Welt?

Samstag, 23. Februar 2008

Weiß-blaues Band

Samstag, 23. Februar, München

Sie hat sich nicht bei mir gemeldet…gestern nicht und heute auch nicht. Ich will sie auch nicht unnötig belästigen. Eine Mail muss reichen. Dabei habe ich doch die Karten fürs Theater am Dienstag zurücklegen lassen. Mal abwarten, ob das klappt; ich musste die Karten noch nicht bezahlen…immerhin. Ansonsten könnte man meinen, dass schon Frühling ist. Am Morgen singen die Vögel, die Luft ist herrlich klar und angenehm warm. Raus aufs Rad und los. Dabei traue ich dem Frieden noch nicht so recht. Irgendwann muss der Winter doch kommen! Und dann kommt er wahrscheinlich im März oder April noch einmal mit aller Macht. Abwarten.
„Frühling läßt sein blaues Band, wieder flattern durch die Lüfte.“ Wahrscheinlich hat sie auch viel zu tun, was sie ja bereits angedeutet hatte. Muss noch an ihrer Arbeit schreiben, so wie ich. Ist ja auch immer viel im Stress und oft unterwegs. Ich habe mir heute eine Pause gegönnt, nichts getan und die Bundesliga-Partien verfolgt. Das tat gut! Am Freitag ist Abgabetermin. Das schaffe ich schon. Morgen geht’s mal wieder zum Eishockey. Wichtiges Spiel!
„Playoffs oder Nicht-Playoffs, das ist hier die Frage“.
Ich hoffe ja mal wieder auf einen Heimsieg, bei dem ich auch live in der Halle dabei bin. Schalke hat ja heute verloren…Irritiert blicke ich auf mein weiß-blaues Badetuch…Bayern. Ich gehe unter die Dusche…Perlen von samtig-blauem Duschgel schimmern in meinen Händen. Das Wasser wirkt herrlich befreiend. Ich träume…auch von ihr.

Freitag, 22. Februar 2008

Kleines Bürotheater

Freitag, 22. Februar, München

In einer Zeitungsredaktion frühmorgens irgendwo in Deutschland. Eins, Zwei, Drei und Vier besprechen die neue Eye-Catcher-Schlagzeile für den nächsten Tag. Im Zimmer ist die Luft stickig. Man sollte ein Fenster öffnen.

Eins: Was habt ihr vorzuweisen Leute? Vergesst nicht, wir haben Wahlkampf.
Zwei: Im Moment leider nicht viel. Wenig los, außer dem Steuerskandal.
Drei: Was ist mit kriminellen ausländischen U-Bahn-Schlägern?
Zwei: Stimmt, davon haben wir schon lange nichts mehr geschrieben.
Eins: Flaute…die ganze Sache ist irgendwie eingeschlafen.
Vier: Gab es nicht diese Woche einen Angriff auf einen Rentner mit einer Bierflasche?
Drei: Das war vor Weihnachten und wir haben schon im Januar darüber berichtet.
Langsam wird es zu auffällig, wenn wir immer über die ganz alten Sachen schreiben.
Zwei: Dann wird es aber ziemlich eng. Wir brauchen Themen, Jungs!
Eins: Vielleicht ist wieder irgendwo ein Kind verhungert oder von den Eltern zu Tode gequält
worden? Das zieht auch immer für ein paar Tage.
Drei: Leider nein…!
Vier: Auch kein alter, einsamer Rentner, der zwölf Monate tot im Lehnstuhl saß?
Zwei: Überhaupt gar nichts. Nada, nothing, niente!
Eins: Was ist mit Vogelgrippe…Zeit wird’s langsam wieder!
Vier: Wäre eine Überlegung wert, aber als Wahlkampfthema eher ungeeignet.
Drei: Dann weiß ich nicht weiter…!
Vier: Es ist wirklich zum aus der Haut fahren!
Eins: Wir müssen skrupelloser sein.
Zwei: Also doch U-Bahn-Schläger? Ich hab da einen Kumpel, den Murat…der könnte!
Vier: Vielleicht gar keine so schlechte Idee.
Zwei: Der kennt auch noch Achmed und Kemal…die könnten doch…zusammen!
(Drei verlässt das Büro und geht zur Toilette)
Eins: Ich schreib das mal auf und wir überlegen weiter. Vielleicht noch mal was mit Steuern?
Vier: Hast du gehört – Alfons Schuhbeck soll ja auch…!
Zwei: Der Formel 1 Fahrer?
Vier: Nein, der Koch!
Zwei: Ach so, na dann!
(Auch Eins verlässt das Büro und schleicht zum Kaffeeautomaten im Flur)
Vier: Eigentlich ist es ja moralisch verwerflich Themen aufzubauschen und für den Wahlkampf oder
den Leserfang zu verwenden!
Zwei (lacht): Du hast wohl falsche Vorstellungen von deinem Jon hier!
Vier: Aber die Bevölkerung wird verhetzt und bekommt ein falsches Bild vermittelt.
Zwei (lacht lauter): Du Moralapostel! Achtest wohl, wenn du Ipod-Kopfhörer im Ohr hast auch
darauf, dass „Links“ und „Rechts“ stimmen, oder wie?
Vier: Ja, natürlich…!
Zwei: Spießer!
(Eins und Drei kehren zurück und setzen sich auf ihre Plätze)

Donnerstag, 21. Februar 2008

Schotten dicht

Donnerstag, 21. Februar, München

Ach ja, richtig…heute Abend ist ja Fußball. Die Schotten sind in der Stadt. Überall…der Marienplatz ist randvoll mit ihnen vollgestopft. Sie sind freundlich, ausgelassen und singen seltsame Lieder. Zudem halten manche von ihnen defamierende Luca Toni-Plakate in die Luft. Alles ganz nett. Daneben spielt eine schottische Auswahlmannschaft mit Passanten Fußball. Alles bleibt friedlich, aber die Polizei passt auf. Der ganze Platz stinkt schrecklich nach verschüttetem Bier. Es mag am Wind liegen, aber ich rieche es schon, da bin ich noch gar nicht da. Ich quetsche mich durch die Massen in Richtung Hugendubel. Neben mir sticht ein Schotte mit seinem Messer in ein 5 Liter Weißblechbierfaß und hält es seinem Kumpel über dessen geöffneten Mund. Die Hälfte läuft daneben, aber einiges landet auch im Rachen des Kiltträgers. Fußball eben. Unbegreiflich.
Sie ist sehr konzentriert zwischen all den Büchern. Ich suche nach einem Budapest-Reiseführer und sie sieht mich nicht, läuft an mir vorbei. Als ich sie anspreche erschrickt sie wahnsinnig. Passiert mir irgendwie öfter, dass ich Leute unabsichtlich verängstige. Wie Kai aus der Kiste. Unheimlich. Wir unterhalten uns und sind für eine ihrer Mittagspausen nächste Woche quasi zum Kaffee verabredet. Super. Draußen grölen die Schotten.
Nach fünfzehn Minuten Unterhaltung kommt ein Kund und ich muss gehen. Raus, durch die Schotten und ab nach Hause.
Bayern gewinnt 5:1.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Mittwochs-Montage

Mittwoch, 20. Februar, München

Studivz – Welch ein Segen! Wie konnten wir früher nur miteinander kommunizieren? So ganz ohne Handy, Internet etc. Ich bin noch nicht alt, kann mich aber kaum noch an die Zeit der ständigen Erreichbarkeit erinnern. Manchmal nervt das schon ganz schön. Früher war eben einiges besser und vor allem vieles anders.

GRUPPENZUGEHÖRIGKEIT

- Don Camillo und Peppone
- Mein Studiengang hat zu wenig Männer
- Regenschirmvernichter - Freiheit dem Sommerregen!!
- Jazz oder nie!
- Ich habe so lange ein Motivations-, bis ich ein Zeitproblem habe
- Wie??? Kein Latein?!?!? Und du willst richtiges Abitur haben???
- Wenn mein Kind später Hip-Hop hört...dann kommt es ins Heim!
- Riskiere lieber alles fallen zu lassen, statt 2x zu gehen!!!
- Die Straßenverkehrsordnung behindert meinen Fahrstil!
- *ice ice baby* wurde für uns geschrieben!
- STAR WARS...kein Kino...eine Religion!!!
- Arthur est un perroquet
- Nein, ich habe keine Gäste da, das sind MEINE Schuhe!!!
- Es gibt Länder, wo was los ist. Und es gibt Brandenburg.
- Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum!
- M. Lewinsky had more president in her than George Bush ever will
- Nur ein gesungenes Stundengebet ist ein gutes!
- Wer SCHemie sagt muss auch SCHLor sagen!
- Bananen sind aus 100% Fruchtfleisch hergestellte Wurst!
- Alkohol ist keine Lösung, sondern ein Destillat!
- "Is ma wuascht" soll eine gültige Prüfungsantwort werden!!

AUSGESCHLOSSEN

Gestern nicht bloggen können…wohl Server-Probleme. Ärgerlich, aber kein Weltuntergang.
Ansonsten heute ein unspektakulärer Tag. Es hat nicht mal geregnet.

Lange Schatten

Dienstag, 19. Februar, München

Ein eher durchschnittlicher Dienstag…eigentlich nicht blogbar. Nach dem Aufstehen raus und ab zur Uni. Routine. Die Arbeit muss bis Freitag in einer Woche fertig sein. Das ist machbar. In der Staatsbibliothek stapeln sich die Studenten. Kein Sitzplatz mehr frei…vormittags um halb elf. Pech gehabt und gute Mine zum bösen Spiel gemacht. Muss ich halt im Stehen lesen und mit Kugelschreiber Stichpunkte auf meinen Block kritzeln. Das künstliche Saallicht wirft meinen dunklen Schatten auf den Fußboden. Draußen scheint eigentlich die Sonne. Hunderte geistig tätige Menschen absorbieren alles Helle und verwandeln es in geistreiche Gedanken.
Wieder draußen gehe ich die Ludwigsstraße entlang. Auf dem Weg begegnen mir die Wahlplakate von „Pro München“. Mein Blick fixiert das Kleinkind auf dem Papier. Neben einer durchgestrichenen Zeichnung einer Moschee prangt das Wort „Zukunft“. Drunter der Satz „Statt Islamisierung und Ausländergewalt“.
Dem Kleinkind hat jemand mit schwarzem Edding einen dichten Hitlerbart unter die Nase gemalt. „Das sind Nazis“, raunt ein langhaariger Kerl hinter mir, der wohl meinen gespannten Blick bemerkt hat. Was er nicht sagt! Auf dem Weg zur Uni begegnen mir dann noch drei weitere Plakate mit Hitlerbabys. Aber der Kerl hat recht…ganz sauber ist diese Partei wirklich nicht. Wenn man schon mit solchen Parolen kommen muss. Düster Schatten vergangener Zeit ziehen über das Land. Die ganze Sache erinnert mich an Roland Kochs Wahlkampf in Hessen, der ja unter dem Motto „Mein Wahlkampf“ gestanden haben könnte.
Oder dieser Josef Schmid hier in München, der mit U-Bahn-Schlägern Oberbürgermeister werden will. „Shame on you“.
Ich hatte gehofft, sie heute zu treffen. Eigentlich wollte sie sich bei mir melden, aber wahrscheinlich war sie überhaupt nicht auf dem Campus. Vielleicht morgen, oder übermorgen. Wir sollten ins Theater gehen. Ich darf nicht vergessen, sie zu fragen.
Als ich nach einem langen Tag an der Uni zum Bahnhof und zu meinem Rad zurückkehre, scheint keine Sonne. Mein Lenker wirft im fahlen Licht einen blassen Schatten auf den grauen Asphalt.

Montag, 18. Februar 2008

Programmierte Welten...bunte Farben

Montag, 18. Februar 2008, München

Ich konnte nicht mehr schlafen, also raus und rauf aufs Fahrrad. Eisige sechs Grad unter Null zeigt das Thermometer, aber das härtet ab. Perfekt.
Gestern ist mir wieder bewusst geworden, wie lang ich schon kein "Monkey Island" mehr gespielt habe.
Das waren noch Zeiten, als diese Spiele absolute technische Highlights darstellten. Lange ist das schon her. Den ersten PC habe ich vor acht Jahren bekommen. Ich wusste bis dahin nicht einmal, wie das Wort Computer geschrieben wird. Die Spiele habe ich also meist bei einem Kumpel gespielt…stundenlang rumgetüftelt und nach Lösungen gesucht. Auch Nachts, heimlich im Halbdunkel. Damals musste man sich noch anstrengen. Das erste Game, das ich später fast komplett ohne Hilfe durchgespielt habe war „Indiana Jones and the fate of Atlantis“. Ich war so stolz darauf. Dabei merke ich wieder, wie alt ich eigentlich schon bin…und wie lange diese Zeiten schon vorbei sind. Seit mindestens fünf Jahren habe ich kein richtiges PC-Game mehr gespielt (na ja Siedler mal ausgenommen).
Aber was gibt es denn heute schon noch…Ballerspiele, nahezu ohne Sinn und Anspruch. Wer so etwas mag, bitte: Für mich kommt das nicht in Frage. Früher musste man tüfteln und knobeln. Wir durften Beleidigungsfechten und fühlten uns wie Könige. Es ist sicher nicht alles schlecht, aber früher war vieles besser. Natürlich haben sich meine Interessen heute auch geändert. PCs waren noch nie absolut meine Welt. Ich liebe Bücher…aber früher, diese Strategiespiele…herrlich. "Maniac Mansion".
Auf dem Weg zur Uni sind mir zwei schwarze Raben aufgefallen. Sie flatterten elegant durch die Lüfte, neckten sich gegenseitig und veranstalteten ein höllisches Geschrei. Von Eintracht kaum eine Spur. Dann setzen sie sich nebeneinander auf eine Dachrinne und putzen sich gegenseitig das Gefieder. Nachdenklich gehe ich weiter.
Ich sollte wieder einmal griechisch Essen gehen. Wer weiß, wen man da alles trifft.

Sonntag, 17. Februar 2008

Weiße Schwäne

Sonntag, 17. Februar 2008, München

Das war es also gestern einmal wieder. Der Abend hatte ziemlich seltsam begonnen. Ich saß zunächst nur schweigend da…später wurde es besser. Es fehlt das entscheidende Element, das den Funken richtig überspringen lässt. Aber wir waren auch zwanzig Leute und der Laden war eh schon richtig voll. Wie eine von diesen Plastikschutzfolien auf Displays, die es vor Kratzern schützen sollen. Der Moment, in dem man sie abzieht, die Folie auf der einen Seite noch klebt, aber auf der anderen Seite schon abgelöst ist. Ich bin irgendwo dazwischen.
Es wurde dann aber doch noch recht lustig, was vor allem an der Band lag. Die hat eingeheizt und Stimmung gemacht. Zufrieden war ich dann aber doch nicht. Draußen 7 Grad…Minus.
Natürlich ist sie immer noch in meinem Kopf…gefangen, eingesperrt. Ich würde mich mittlerweile freuen, wenn sie da noch ein bisschen bliebe. Gefällt mir ja ganz gut und inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Bitte keinesfalls von außen die Tür öffnen. Mein Kopf, ihr goldener Käfig. Muss nur noch rauskriegen, was sie dazu sagt. Gleich nächste Woche, oder übernächste, oder nächsten Monat, oder…oder.
Heute auf dem Nachhauseweg sehe ich zwei weiße Schwäne einträchtig nebeneinander auf dem Fluss schwimmen. Männchen und Weibchen. Elegant gleiten sie durch das im Mondlicht glitzernde Wasser. Ich verharre einen Moment und beobachte die Szene, ehe die beiden Tiere aus meinem Blickfeld verschwinden. Ich steige wieder aufs Rad und fahre in die Finsternis. Alleine.

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