Weiße Schwäne
Sonntag, 17. Februar 2008, München
Das war es also gestern einmal wieder. Der Abend hatte ziemlich seltsam begonnen. Ich saß zunächst nur schweigend da…später wurde es besser. Es fehlt das entscheidende Element, das den Funken richtig überspringen lässt. Aber wir waren auch zwanzig Leute und der Laden war eh schon richtig voll. Wie eine von diesen Plastikschutzfolien auf Displays, die es vor Kratzern schützen sollen. Der Moment, in dem man sie abzieht, die Folie auf der einen Seite noch klebt, aber auf der anderen Seite schon abgelöst ist. Ich bin irgendwo dazwischen.
Es wurde dann aber doch noch recht lustig, was vor allem an der Band lag. Die hat eingeheizt und Stimmung gemacht. Zufrieden war ich dann aber doch nicht. Draußen 7 Grad…Minus.
Natürlich ist sie immer noch in meinem Kopf…gefangen, eingesperrt. Ich würde mich mittlerweile freuen, wenn sie da noch ein bisschen bliebe. Gefällt mir ja ganz gut und inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Bitte keinesfalls von außen die Tür öffnen. Mein Kopf, ihr goldener Käfig. Muss nur noch rauskriegen, was sie dazu sagt. Gleich nächste Woche, oder übernächste, oder nächsten Monat, oder…oder.
Heute auf dem Nachhauseweg sehe ich zwei weiße Schwäne einträchtig nebeneinander auf dem Fluss schwimmen. Männchen und Weibchen. Elegant gleiten sie durch das im Mondlicht glitzernde Wasser. Ich verharre einen Moment und beobachte die Szene, ehe die beiden Tiere aus meinem Blickfeld verschwinden. Ich steige wieder aufs Rad und fahre in die Finsternis. Alleine.
Das war es also gestern einmal wieder. Der Abend hatte ziemlich seltsam begonnen. Ich saß zunächst nur schweigend da…später wurde es besser. Es fehlt das entscheidende Element, das den Funken richtig überspringen lässt. Aber wir waren auch zwanzig Leute und der Laden war eh schon richtig voll. Wie eine von diesen Plastikschutzfolien auf Displays, die es vor Kratzern schützen sollen. Der Moment, in dem man sie abzieht, die Folie auf der einen Seite noch klebt, aber auf der anderen Seite schon abgelöst ist. Ich bin irgendwo dazwischen.
Es wurde dann aber doch noch recht lustig, was vor allem an der Band lag. Die hat eingeheizt und Stimmung gemacht. Zufrieden war ich dann aber doch nicht. Draußen 7 Grad…Minus.
Natürlich ist sie immer noch in meinem Kopf…gefangen, eingesperrt. Ich würde mich mittlerweile freuen, wenn sie da noch ein bisschen bliebe. Gefällt mir ja ganz gut und inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Bitte keinesfalls von außen die Tür öffnen. Mein Kopf, ihr goldener Käfig. Muss nur noch rauskriegen, was sie dazu sagt. Gleich nächste Woche, oder übernächste, oder nächsten Monat, oder…oder.
Heute auf dem Nachhauseweg sehe ich zwei weiße Schwäne einträchtig nebeneinander auf dem Fluss schwimmen. Männchen und Weibchen. Elegant gleiten sie durch das im Mondlicht glitzernde Wasser. Ich verharre einen Moment und beobachte die Szene, ehe die beiden Tiere aus meinem Blickfeld verschwinden. Ich steige wieder aufs Rad und fahre in die Finsternis. Alleine.
bflo - 17. Feb, 23:21
