Nur sie
Donnerstag, 18. September, München
Die Kugel gleitet wie in Zeitlupe durch die Luft, bevor sie schließlich den Kopf trifft, durchschlägt und auf der anderen Seite wieder heraustritt. Die Wucht ist enorm. Ich sitze bequem im weichen Kinosessel und genieße den Film. Davon ausgegangen, nur einen üblichen Action-Streifen zu erleben, bin ich dennoch positiv überrascht. „Wanted“. Ein Film mit Handlung, guten Schauspielern und Knalleffekt. Ich diagnostiziere philosophische Elemente. Einen töten, um womöglich tausend andere zu retten. Ein interessanter Ansatz für Überlegungen, keinesfalls neu, aber lohnenswert um darüber genauer nachzudenken. Die Bruderschaft: Ein Geheimbund um zu töten. Zu Beginn des Films hat mich das Ganze dann doch arg an Matrix erinnert, waren auch einige Stunts und Tricks ähnlich. Zumindest der erste Teil der Trilogie hat Ende des letzten Jahrtausends neue Maßstäbe gesetzt und die Filmwelt in eine andere Umlaufbahn katapultiert. Nachdenklich verlasse ich nach der Vorstellung das Lichtspielhaus und bin doch angenehm überrascht und zufrieden. Ein guter Film. Meine Füße sind eingeschlafen, weshalb ich es vorziehe noch ein paar Meter zu Fuß zu gehen. Die kühle Luft und der harte Asphalt tun mir gut, bringen die Mühlen in meinem Kopf zum Mahlen. Wohl und Wehe der Welt bestimmen können, Herr über alle Geschehnisse zu sein und den Taktstock schwingen, der die Welt in Atem hält. Ich greife in den Wegstuhl und schnappe mir das Schiffchen. Ich nehme langsamer wahr, zeitlupenartig, stark verlangsamt. Für einen Moment steht die Welt…ich bin stärker und besser als der Rest. Mein Zeigefinger dreht sich und mit ihm die Welt. Halte ich ihn still, steht auch sie. Ich bin Geppetto. Ich fliege zu ihr, wo auch immer sie steckt, erreiche sie und bin ihn nahe. Einmal nur. Wanted.
Die Kugel gleitet wie in Zeitlupe durch die Luft, bevor sie schließlich den Kopf trifft, durchschlägt und auf der anderen Seite wieder heraustritt. Die Wucht ist enorm. Ich sitze bequem im weichen Kinosessel und genieße den Film. Davon ausgegangen, nur einen üblichen Action-Streifen zu erleben, bin ich dennoch positiv überrascht. „Wanted“. Ein Film mit Handlung, guten Schauspielern und Knalleffekt. Ich diagnostiziere philosophische Elemente. Einen töten, um womöglich tausend andere zu retten. Ein interessanter Ansatz für Überlegungen, keinesfalls neu, aber lohnenswert um darüber genauer nachzudenken. Die Bruderschaft: Ein Geheimbund um zu töten. Zu Beginn des Films hat mich das Ganze dann doch arg an Matrix erinnert, waren auch einige Stunts und Tricks ähnlich. Zumindest der erste Teil der Trilogie hat Ende des letzten Jahrtausends neue Maßstäbe gesetzt und die Filmwelt in eine andere Umlaufbahn katapultiert. Nachdenklich verlasse ich nach der Vorstellung das Lichtspielhaus und bin doch angenehm überrascht und zufrieden. Ein guter Film. Meine Füße sind eingeschlafen, weshalb ich es vorziehe noch ein paar Meter zu Fuß zu gehen. Die kühle Luft und der harte Asphalt tun mir gut, bringen die Mühlen in meinem Kopf zum Mahlen. Wohl und Wehe der Welt bestimmen können, Herr über alle Geschehnisse zu sein und den Taktstock schwingen, der die Welt in Atem hält. Ich greife in den Wegstuhl und schnappe mir das Schiffchen. Ich nehme langsamer wahr, zeitlupenartig, stark verlangsamt. Für einen Moment steht die Welt…ich bin stärker und besser als der Rest. Mein Zeigefinger dreht sich und mit ihm die Welt. Halte ich ihn still, steht auch sie. Ich bin Geppetto. Ich fliege zu ihr, wo auch immer sie steckt, erreiche sie und bin ihn nahe. Einmal nur. Wanted.
bflo - 19. Sep, 19:01
