Pandora-Mythos
Mittwoch, 27. August, München
Ich liege im weichen Gras auf dem Rücken und lege meinen Kopf auf beide Handflächen, so dass die Ellenbogen zur Seite stehen. Ich döse, träume so vor mich hin grüble...mal wieder. Wieder am Wasser...mein Gesicht spiegelt sich an der leicht aufgewühlten Wasseroberfläche. Ich tauche die rechte Hand hinein und benetze vorsichtig meine Lippen. Die Kühle auf meiner Haut tut gut. Ich greife nach dem Holzkästchen vor mir und stelle es vor meine Füße. Im Schneidersitz kauere ich im Gras und starre auf die Kiste. Dunkelbraunes Holz, sieht edel aus, mit schöner Maserung und gleichmäßigen Intarsien an den Seiten, da wo zwei Henkel angebracht sind. Es ist mein Schatzkästchen, das ich öffne und in das ich angsterfüllt hinein starre. Pandoras Kiste: Es scheint, als sei alles Übel aus dem Inneren der Holzschatulle nach außen geflüchtet...Hass, Krankheit, Tod und Verderben. Das alles kommt so über mich, deckt mich zu und droht mich darunter zu begraben. Ich meine zu ersticken, aber...was zuletzt bleibt ist die HOFFNUNG. Ganz unscheinbar verweilt sie am Boden der Kiste, kaum sichtbar, unnahbar und doch da. Hoffnung, sie stirbt zuletzt. Das ist etwas, das bleibt, an das man glauben und auf das man bauen kann. Gäbe es sie nicht, dann...ich will es mir nicht ausmalen. Was wäre die Welt ohne Hoffnung...was wäre mein Leben ohne Hoffnung? Aussichtslos? - Vielleicht, aber so ist es besser. Ich indes hoffe weiter, immer weiter. Vorsichtig schließe ich die Kiste wieder und packe sie in meinen Rucksack. Die Hoffnung lasse ich darin. Ich fürchte, dass ich sie noch mehr als einmal benötigen werde. “Du bist eine gute Prognose. Das Prinzip Hoffnung. Ein Leuchtstreifen aus der Nacht.” Die Musik laut aufgedreht katapultiert mich zurück. LYRIKS!
Ich liege im weichen Gras auf dem Rücken und lege meinen Kopf auf beide Handflächen, so dass die Ellenbogen zur Seite stehen. Ich döse, träume so vor mich hin grüble...mal wieder. Wieder am Wasser...mein Gesicht spiegelt sich an der leicht aufgewühlten Wasseroberfläche. Ich tauche die rechte Hand hinein und benetze vorsichtig meine Lippen. Die Kühle auf meiner Haut tut gut. Ich greife nach dem Holzkästchen vor mir und stelle es vor meine Füße. Im Schneidersitz kauere ich im Gras und starre auf die Kiste. Dunkelbraunes Holz, sieht edel aus, mit schöner Maserung und gleichmäßigen Intarsien an den Seiten, da wo zwei Henkel angebracht sind. Es ist mein Schatzkästchen, das ich öffne und in das ich angsterfüllt hinein starre. Pandoras Kiste: Es scheint, als sei alles Übel aus dem Inneren der Holzschatulle nach außen geflüchtet...Hass, Krankheit, Tod und Verderben. Das alles kommt so über mich, deckt mich zu und droht mich darunter zu begraben. Ich meine zu ersticken, aber...was zuletzt bleibt ist die HOFFNUNG. Ganz unscheinbar verweilt sie am Boden der Kiste, kaum sichtbar, unnahbar und doch da. Hoffnung, sie stirbt zuletzt. Das ist etwas, das bleibt, an das man glauben und auf das man bauen kann. Gäbe es sie nicht, dann...ich will es mir nicht ausmalen. Was wäre die Welt ohne Hoffnung...was wäre mein Leben ohne Hoffnung? Aussichtslos? - Vielleicht, aber so ist es besser. Ich indes hoffe weiter, immer weiter. Vorsichtig schließe ich die Kiste wieder und packe sie in meinen Rucksack. Die Hoffnung lasse ich darin. Ich fürchte, dass ich sie noch mehr als einmal benötigen werde. “Du bist eine gute Prognose. Das Prinzip Hoffnung. Ein Leuchtstreifen aus der Nacht.” Die Musik laut aufgedreht katapultiert mich zurück. LYRIKS!
bflo - 28. Aug, 11:10
