Familienglück/Kindersegen
Donnerstag, 26. Juni, München
Der Tag nach der großen Party. Was da gestern bzw. heute Nacht los war, war einfach unglaublich. Unbeschreiblich. Tausende schwitzende Leiber haben sich durch die große Straße gekämpft…dicht an dicht. Heute Morgen kehrt wieder die Realität ein. In der S-Bahn werfe ich zufällig einen Blick in die Zeitung…der U-Bahnschläger und daneben seine Freundin. „Ja, wir wollen heiraten“. Ich begreife wieder einmal, dass ich anscheinend irgendetwas grundsätzlich falsch mache. Das Mädchen ist echt hübsch und ihr Typ ein brutaler Schläger. Verkehrte Welt. Ich bekomme wieder dieses Gefühl, bei dem mir klar wird: „Öffentlichkeit macht sexy!“ Anders kann ich das schon gar nicht mehr erklären. Auf dem Weg zum Burger King überlege ich, ob ich nicht auch mal jemanden in der U-Bahn verprügeln sollte…einfach mal so und dann schauen, was passiert. Ich lasse das natürlich sein. Im Schnellrestaurant scheint vor mir jemand ein Haus zu kaufen…zumindest kann der Erwerb einer eigenen Immobilie auch nicht länger dauern. Meine Mutter hat mich beauftragt bei Tchibo eine Spieluhr für das in zwei Monaten erwartete Kind meiner Cousine zu kaufen. Die ist drei Jahre jünger als ich und bekommt nun ein Kind. Ich erinnere mich, wie ich ihr damals Lesen beigebracht habe und wir gemeinsam gespielt haben. Nun wird sie selbst Mutter…die Zeit vergeht…ich werde alt.
„Darf man schon zur Vaterschaft gratulieren?“, fragt die Verkäuferin hinter der Theke frech. Ich verneine, sage ihr, dass die Spieluhr ein Geschenk sei, packe sie hektisch in meinen Rucksack und verlasse den Laden. Draußen auf der Straße bin ich zunächst etwas verwirrt. Es beginnt auch noch zu regnen.
Der Tag nach der großen Party. Was da gestern bzw. heute Nacht los war, war einfach unglaublich. Unbeschreiblich. Tausende schwitzende Leiber haben sich durch die große Straße gekämpft…dicht an dicht. Heute Morgen kehrt wieder die Realität ein. In der S-Bahn werfe ich zufällig einen Blick in die Zeitung…der U-Bahnschläger und daneben seine Freundin. „Ja, wir wollen heiraten“. Ich begreife wieder einmal, dass ich anscheinend irgendetwas grundsätzlich falsch mache. Das Mädchen ist echt hübsch und ihr Typ ein brutaler Schläger. Verkehrte Welt. Ich bekomme wieder dieses Gefühl, bei dem mir klar wird: „Öffentlichkeit macht sexy!“ Anders kann ich das schon gar nicht mehr erklären. Auf dem Weg zum Burger King überlege ich, ob ich nicht auch mal jemanden in der U-Bahn verprügeln sollte…einfach mal so und dann schauen, was passiert. Ich lasse das natürlich sein. Im Schnellrestaurant scheint vor mir jemand ein Haus zu kaufen…zumindest kann der Erwerb einer eigenen Immobilie auch nicht länger dauern. Meine Mutter hat mich beauftragt bei Tchibo eine Spieluhr für das in zwei Monaten erwartete Kind meiner Cousine zu kaufen. Die ist drei Jahre jünger als ich und bekommt nun ein Kind. Ich erinnere mich, wie ich ihr damals Lesen beigebracht habe und wir gemeinsam gespielt haben. Nun wird sie selbst Mutter…die Zeit vergeht…ich werde alt.
„Darf man schon zur Vaterschaft gratulieren?“, fragt die Verkäuferin hinter der Theke frech. Ich verneine, sage ihr, dass die Spieluhr ein Geschenk sei, packe sie hektisch in meinen Rucksack und verlasse den Laden. Draußen auf der Straße bin ich zunächst etwas verwirrt. Es beginnt auch noch zu regnen.
bflo - 26. Jun, 16:31
