Sonnenlicht
Sonntag, 22. Juni, München
Die letzten Stufen hinauf zum Monopteros gehen sich schwer. Es ist Mittagszeit und eine drückende Hitze liegt über der Stadt. Im fahlen Licht der tief stehenden Sonne leuchtet mir der antik-anmutende Koloss schon aus der Ferne entgegen. Um ihn herum liegen die Menschen auf mitgebrachten Decken in den Wiesen herum und genießen das herrliche Wetter. Einige Studenten spielen Fußball…Hunde bellen, Radfahrer klingeln. Die Aussicht ist traumhaft und man kann den Blick weit über die Stadt schweifen lassen. Ich bin endlich oben angekommen. Im Schneidersitz kauere ich auf dem obersten Absatz und lese einige Passagen aus „Dekonspiratione“. Nun steht die Sonne am höchsten und brennt auf meinen Körper. Ich schwitze. Das Mädchen vorher roch nach frischer Blumenwiese im Frühling, nach sprudelndem Quellwasser und nach rauschendem Meer. Ich hingegen kam nach wenigen Metern Fußmarsch brutal ins Schwitzen, salzhaltiger Schweiß floss an meiner Haut herab. Transpiration scheint bei ihr ausgeschlossen. Manche Leute schwitzen wohl nie. Ich genieße ihr kurzzeitige Nähe. Ihre Aura ist warm und weich. Trennung nach einiger Zeit…zu schnell...bis nächste Woche. Ihr Duft zieht nun wieder an mir vorbei und ich muss unweigerlich an diese Axe-Werbung denken, wo der Typ so brutal schwitzt.
Ich liebe den Englischen Garten.
Daran denke ich, als ich hoch oben auf dem Monopteros sitze, lese und die Menschen in meiner Umgebung beobachte. Für wenige Augenblicke scheint alles andere vergessen. Doch nichts ist ewig. Ich muss zurück, verlasse also meine emporgehobene Position, steige die Stufen hinab und bin wieder unten. Auf dem Rückweg blicke ich mich noch einmal kurz um. Durch den Einfall des gleißenden Sonnenlichts ist der Monopteros bald ganz aus meinem Blickfeld verschwunden.
Die letzten Stufen hinauf zum Monopteros gehen sich schwer. Es ist Mittagszeit und eine drückende Hitze liegt über der Stadt. Im fahlen Licht der tief stehenden Sonne leuchtet mir der antik-anmutende Koloss schon aus der Ferne entgegen. Um ihn herum liegen die Menschen auf mitgebrachten Decken in den Wiesen herum und genießen das herrliche Wetter. Einige Studenten spielen Fußball…Hunde bellen, Radfahrer klingeln. Die Aussicht ist traumhaft und man kann den Blick weit über die Stadt schweifen lassen. Ich bin endlich oben angekommen. Im Schneidersitz kauere ich auf dem obersten Absatz und lese einige Passagen aus „Dekonspiratione“. Nun steht die Sonne am höchsten und brennt auf meinen Körper. Ich schwitze. Das Mädchen vorher roch nach frischer Blumenwiese im Frühling, nach sprudelndem Quellwasser und nach rauschendem Meer. Ich hingegen kam nach wenigen Metern Fußmarsch brutal ins Schwitzen, salzhaltiger Schweiß floss an meiner Haut herab. Transpiration scheint bei ihr ausgeschlossen. Manche Leute schwitzen wohl nie. Ich genieße ihr kurzzeitige Nähe. Ihre Aura ist warm und weich. Trennung nach einiger Zeit…zu schnell...bis nächste Woche. Ihr Duft zieht nun wieder an mir vorbei und ich muss unweigerlich an diese Axe-Werbung denken, wo der Typ so brutal schwitzt.
Ich liebe den Englischen Garten.
Daran denke ich, als ich hoch oben auf dem Monopteros sitze, lese und die Menschen in meiner Umgebung beobachte. Für wenige Augenblicke scheint alles andere vergessen. Doch nichts ist ewig. Ich muss zurück, verlasse also meine emporgehobene Position, steige die Stufen hinab und bin wieder unten. Auf dem Rückweg blicke ich mich noch einmal kurz um. Durch den Einfall des gleißenden Sonnenlichts ist der Monopteros bald ganz aus meinem Blickfeld verschwunden.
bflo - 23. Jun, 12:18
