Die Wahrheit ist
Freitag, 16. Mai, München
Die Wahrheit, die vor mir liegt ist abgegriffen, staubig und matt von Schmutz. Zu oft habe ich sie in den letzten Tagen mit schmutzigen Händen angefasst, gedreht und gewendet. Sie hat jetzt nichts Ursprüngliches mehr und die Grenzen ihrer räumlichen Ausdehnung sind vollkommen verschwunden. Hat sie doch so klein und unscheinbar wie nur möglich begonnen, scheint sie sich nun enorm ausgedehnt zu haben, so dass ich Mühe habe, sie zu greifen.
Schon vor Jahren wurde mir ein Teil der Wahrheit bereits bewußt, doch erst jetzt merke ich langsam, dass ich sehr viele ihrer Facetten noch gar nicht kenne. Sie ist ein schillerndes Konstrukt, scheinbar unendlich und nicht absolut. Die Wahrheit ist...
Gerade in letzter Zeit habe ich versucht sie aktiv irgendwo hinzudrängen, aus meinen Augen dorthin, wo ich sie nicht permanent sehen muss. Ich hatte Angst vor ihr und wollte sie bekämpfen, aber sie hat sich nicht unterkriegen lassen. Jetzt liegt sie wieder da, frech und aufgeblasen in ihrer ganzen Größe vor mir und ich kann der Konfrontation mit ihr nicht mehr entgehen. Sie ist äußerst unangenehm, beinahe Ekel erregend.
Die Wahrheit ist...
Ich fühle mich rastlos, seelenloser, einsamer Wanderer durch die Zeit...und eigentlich ziemlich allein.
Die Wahrheit, die vor mir liegt ist abgegriffen, staubig und matt von Schmutz. Zu oft habe ich sie in den letzten Tagen mit schmutzigen Händen angefasst, gedreht und gewendet. Sie hat jetzt nichts Ursprüngliches mehr und die Grenzen ihrer räumlichen Ausdehnung sind vollkommen verschwunden. Hat sie doch so klein und unscheinbar wie nur möglich begonnen, scheint sie sich nun enorm ausgedehnt zu haben, so dass ich Mühe habe, sie zu greifen.
Schon vor Jahren wurde mir ein Teil der Wahrheit bereits bewußt, doch erst jetzt merke ich langsam, dass ich sehr viele ihrer Facetten noch gar nicht kenne. Sie ist ein schillerndes Konstrukt, scheinbar unendlich und nicht absolut. Die Wahrheit ist...
Gerade in letzter Zeit habe ich versucht sie aktiv irgendwo hinzudrängen, aus meinen Augen dorthin, wo ich sie nicht permanent sehen muss. Ich hatte Angst vor ihr und wollte sie bekämpfen, aber sie hat sich nicht unterkriegen lassen. Jetzt liegt sie wieder da, frech und aufgeblasen in ihrer ganzen Größe vor mir und ich kann der Konfrontation mit ihr nicht mehr entgehen. Sie ist äußerst unangenehm, beinahe Ekel erregend.
Die Wahrheit ist...
Ich fühle mich rastlos, seelenloser, einsamer Wanderer durch die Zeit...und eigentlich ziemlich allein.
bflo - 19. Mai, 13:44
