Wieder alles auf Anfang?
Donnerstag, 24. April, München
Die Situation in den Tagen nach der Party ist wie schon davor; fast nichts hat sich verändert. Ich merke, wie abhängig bestimmte soziale Konstellationen von einem Abend ein können. Heute, im Hellen, wirkt das, was sich im Dunkel Tage zuvor abgespielt hat ganz anders. Der Umgang ist ein anderer. Ich sehe sie wieder…das erste Mal seit Samstag. Gestern war sie krank, heute geht es ihr besser…ab und an müsse sie auch mal zur Uni, meint sie. Und damit hat sie Recht. Sie wirkt verkrampft, nicht locker, sondern geradezu angespannt. Die ersten Sekunden, in denen wir uns unterhalten sind seltsam fremd. Wir fangen scheinen wieder bei null anzufangen Sie ist dummerweise auch nicht alleine und ich bin viel später dran, als ich vorgehabt hatte. Ihre Sprache dringt wie aus einer anderen Welt zu mir. Das Vertrauen vom letzten Samstag scheint weg zu sein. Unser Gespräch läuft schleppend an, sie muss gleich weiter…hat auch noch irgendwie zwei Typen getroffen. Ich habe es längst aufgegeben mir darüber Gedanken zu machen. Ihre Beziehung hat den Südafrikatrip sowieso nicht überlebt. Ich hoffe, dass unsere Freundschaft länger hält, als ihre Beziehungen. Kurz, aber knackig nehme ich einmal an, auch wenn ich darüber natürlich nichts Genaues weiß. Mir wird erst heute bewusst, wie groß die Unterschiede zwischen einem Gespräch in der Nacht, im Halbdunkeln auf einer Party im Gegensatz zu der taghellen Realität an der Uni sein können. Wir brauchen beide Zeit…ich muss ihr diese Zeit geben, damit wir endgültig ein völlig vertrauensvolles Verhältnis aufbauen können. Im Verlauf unserer heutigen Begegnung wurde es besser, auch wenn diese nur kurz war; zu kurz. Wann wir uns wieder sehen? Keine Ahnung! Ich hätte heute gerne mehr Zeit mit ihr verbracht. Nach der Umarmung im U-Bahnschacht fahre ich mit gemischten Gefühlen nach Hause. Alles fühlt sich plötzlich total seltsam an.
Die Situation in den Tagen nach der Party ist wie schon davor; fast nichts hat sich verändert. Ich merke, wie abhängig bestimmte soziale Konstellationen von einem Abend ein können. Heute, im Hellen, wirkt das, was sich im Dunkel Tage zuvor abgespielt hat ganz anders. Der Umgang ist ein anderer. Ich sehe sie wieder…das erste Mal seit Samstag. Gestern war sie krank, heute geht es ihr besser…ab und an müsse sie auch mal zur Uni, meint sie. Und damit hat sie Recht. Sie wirkt verkrampft, nicht locker, sondern geradezu angespannt. Die ersten Sekunden, in denen wir uns unterhalten sind seltsam fremd. Wir fangen scheinen wieder bei null anzufangen Sie ist dummerweise auch nicht alleine und ich bin viel später dran, als ich vorgehabt hatte. Ihre Sprache dringt wie aus einer anderen Welt zu mir. Das Vertrauen vom letzten Samstag scheint weg zu sein. Unser Gespräch läuft schleppend an, sie muss gleich weiter…hat auch noch irgendwie zwei Typen getroffen. Ich habe es längst aufgegeben mir darüber Gedanken zu machen. Ihre Beziehung hat den Südafrikatrip sowieso nicht überlebt. Ich hoffe, dass unsere Freundschaft länger hält, als ihre Beziehungen. Kurz, aber knackig nehme ich einmal an, auch wenn ich darüber natürlich nichts Genaues weiß. Mir wird erst heute bewusst, wie groß die Unterschiede zwischen einem Gespräch in der Nacht, im Halbdunkeln auf einer Party im Gegensatz zu der taghellen Realität an der Uni sein können. Wir brauchen beide Zeit…ich muss ihr diese Zeit geben, damit wir endgültig ein völlig vertrauensvolles Verhältnis aufbauen können. Im Verlauf unserer heutigen Begegnung wurde es besser, auch wenn diese nur kurz war; zu kurz. Wann wir uns wieder sehen? Keine Ahnung! Ich hätte heute gerne mehr Zeit mit ihr verbracht. Nach der Umarmung im U-Bahnschacht fahre ich mit gemischten Gefühlen nach Hause. Alles fühlt sich plötzlich total seltsam an.
bflo - 25. Apr, 19:51
