Sail away
Dienstag, 22. April, München
Ich stehe an der Bar und möchte ein Bier bestellen. Der Club ist nur spärlich möbliert, in der Mitte des Fußbodens stehen ein paar Barhocker. Aus den Lautsprechern dudelt leise Musik. Später wird sie beträchtlich lauter werden. Ich lehne an der Bar und unterhalte mich mit der Frau hinter der Theke.
„Ich bekomme ein Bier bitte!“
„Wir haben Becks oder Tegernseer Hell!“
„Ich nehme das Tegernseer, denn ich möchte ja Bier!“
Statt der blauen Augen des Mädchens, blicken mir zwei Fragezeichen entgegen. Sie findet mich wahrscheinlich seltsam, lässt sich aber sonst kaum etwas anmerken, als sie mir das gewünschte Bier reicht. Ich bin der Meinung, dass „Becks“ kein Bier ist. Ich mag es einfach nicht…es schmeckt mir nicht. „Becks“ ist Pils. Daran könnte es liegen. „Becks Gold“ ist noch erträglich, allerdings auch nur dann, wenn es absolut gar nichts anderes gibt. Aber auch wirklich nur dann.
Das Schiff hat Kistenweise Bier geladen. Gutaussehende junge Menschen tanzen an Deck und halten grüne „Becks“ Flaschen in den Händen. Unkompliziertes Lebensgefühl einer ganzen Generation. Doch das Segelschiff ist längst gesunken. Diese Werbung ist seltener geworden…das Bier verkauft sich scheinbar fast von alleine…überall wird es angeboten. Doch sollte das Schiff mit den feiernden jungen Leuten und den dunkelgrünen Pfandflaschen an Bord jemals wieder ablegen, dann kann es meinetwegen gerne irgendwohin fahren. Die Kisten „Becks“ kann es, wenn es nach mir ginge, herzlichgerne mitnehmen.
Ich stehe an der Bar und möchte ein Bier bestellen. Der Club ist nur spärlich möbliert, in der Mitte des Fußbodens stehen ein paar Barhocker. Aus den Lautsprechern dudelt leise Musik. Später wird sie beträchtlich lauter werden. Ich lehne an der Bar und unterhalte mich mit der Frau hinter der Theke.
„Ich bekomme ein Bier bitte!“
„Wir haben Becks oder Tegernseer Hell!“
„Ich nehme das Tegernseer, denn ich möchte ja Bier!“
Statt der blauen Augen des Mädchens, blicken mir zwei Fragezeichen entgegen. Sie findet mich wahrscheinlich seltsam, lässt sich aber sonst kaum etwas anmerken, als sie mir das gewünschte Bier reicht. Ich bin der Meinung, dass „Becks“ kein Bier ist. Ich mag es einfach nicht…es schmeckt mir nicht. „Becks“ ist Pils. Daran könnte es liegen. „Becks Gold“ ist noch erträglich, allerdings auch nur dann, wenn es absolut gar nichts anderes gibt. Aber auch wirklich nur dann.
Das Schiff hat Kistenweise Bier geladen. Gutaussehende junge Menschen tanzen an Deck und halten grüne „Becks“ Flaschen in den Händen. Unkompliziertes Lebensgefühl einer ganzen Generation. Doch das Segelschiff ist längst gesunken. Diese Werbung ist seltener geworden…das Bier verkauft sich scheinbar fast von alleine…überall wird es angeboten. Doch sollte das Schiff mit den feiernden jungen Leuten und den dunkelgrünen Pfandflaschen an Bord jemals wieder ablegen, dann kann es meinetwegen gerne irgendwohin fahren. Die Kisten „Becks“ kann es, wenn es nach mir ginge, herzlichgerne mitnehmen.
bflo - 24. Apr, 16:27
