Dornengewächse
Donnerstag, 14. Februar 2008, München
Ich sitze am Bahnsteig und Rauch weht mir in die Nase. Der Metallaschenbecher neben mir im durch weiße Linien abgegrenzten Raucherbereich qualmt fürchterlich. Es stinkt nach verbranntem Papier. Wie kann man nur...denke ich. Dabei fällt mir ein, wie ich mich jüngst selbst schon dabei ertappt habe, als ich ein Tempo in einen Raucheraschenbecher gezwengt habe. Mea culpa.
Valentinstag interessiert mich normalerweise nicht, zu unwichtig und kommerziell erscheint mir dieser Brauch. Auf der weißen Liege beim Arzt kann ich meine Arme entspannen. Ich balle eine Faust und rosenrotes Blut schießt in die kleine Spritze, die die Ärztin durch meinen Oberarm gebohrt hat. Routineuntersuchung. Dabei denke ich nach. Es wäre doch schön, wenn man jemanden an diesem Tag beschenken könnte. Immer wieder am 14. Februar...seit fünf Jahren nunmehr. Ich richte meinen, nur mit einem T-Shirt bekleideten Oberkörper auf. Mir ist nicht schwindlig, obwohl ich Spritzen hasse. Alles in Ordnung. Raus aus der Arztpraxis, hinaus in die Kälte. Vor dem Wartezimmer stauen sich die Patienten...nicht genug Sitzplätze...Grippewelle...Noro-Virus. Ich hasse auch Arztbesuche.
Als sie wieder geht läuft im Radio „California Dreaming“. Wir hatten uns zwischenzeitlich gar nichts zu sagen und es trat eine peinliche Stille zwischen uns ein. Ich merke wieder sehr deutlich, dass da einfach nicht viel mehr geht. Sie zahlt zuerst und geht auch als Erste…I've been for a walk on a winter's day...if I didn't tell her I could leave today.
Es ist zum Ausrasten und manchmal wünsche ich mir den Tritt in die Tonne, so wie Klinsmann 1997 nach seiner Auswechslung. Leider ist nix vergleichbares in der Nähe.
Auf dem Heimweg mindestens 25 Menschen mit Rose in der Hand gesehen. Ich habe sie nicht genauer gezählt.
Ich sitze am Bahnsteig und Rauch weht mir in die Nase. Der Metallaschenbecher neben mir im durch weiße Linien abgegrenzten Raucherbereich qualmt fürchterlich. Es stinkt nach verbranntem Papier. Wie kann man nur...denke ich. Dabei fällt mir ein, wie ich mich jüngst selbst schon dabei ertappt habe, als ich ein Tempo in einen Raucheraschenbecher gezwengt habe. Mea culpa.
Valentinstag interessiert mich normalerweise nicht, zu unwichtig und kommerziell erscheint mir dieser Brauch. Auf der weißen Liege beim Arzt kann ich meine Arme entspannen. Ich balle eine Faust und rosenrotes Blut schießt in die kleine Spritze, die die Ärztin durch meinen Oberarm gebohrt hat. Routineuntersuchung. Dabei denke ich nach. Es wäre doch schön, wenn man jemanden an diesem Tag beschenken könnte. Immer wieder am 14. Februar...seit fünf Jahren nunmehr. Ich richte meinen, nur mit einem T-Shirt bekleideten Oberkörper auf. Mir ist nicht schwindlig, obwohl ich Spritzen hasse. Alles in Ordnung. Raus aus der Arztpraxis, hinaus in die Kälte. Vor dem Wartezimmer stauen sich die Patienten...nicht genug Sitzplätze...Grippewelle...Noro-Virus. Ich hasse auch Arztbesuche.
Als sie wieder geht läuft im Radio „California Dreaming“. Wir hatten uns zwischenzeitlich gar nichts zu sagen und es trat eine peinliche Stille zwischen uns ein. Ich merke wieder sehr deutlich, dass da einfach nicht viel mehr geht. Sie zahlt zuerst und geht auch als Erste…I've been for a walk on a winter's day...if I didn't tell her I could leave today.
Es ist zum Ausrasten und manchmal wünsche ich mir den Tritt in die Tonne, so wie Klinsmann 1997 nach seiner Auswechslung. Leider ist nix vergleichbares in der Nähe.
Auf dem Heimweg mindestens 25 Menschen mit Rose in der Hand gesehen. Ich habe sie nicht genauer gezählt.
bflo - 14. Feb, 17:12
