Prison Break
Freitag, 15. Februar 2008, München
Nichts ahnend verlasse ich morgens mit dem Fahrrad das Haus. Es ist noch nicht einmal zehn Uhr. Vor mir verlieren zwei Leute den Boden unter den Füßen und knallen auf den harten Straßenbelag…Blitzeis. Ich entschließe mich nach einigen Metern umzukehren und zu Fuß zu gehen. Meine Oberschenkel, Rippen und alle anderen Knochen sind mir eben sehr wichtig.
Martinshorngejaule umhüllt mich auf meinem Weg zum Bahnhof. Ich hatte die richtige Entscheidung getroffen…ganz gewiss. Ich kann spüren, dass es wieder ein kalter Tag werden wird. Gestern Abend in der Sportsbar noch Fußball geschaut…ein schöner Abend. Für mehr als ein Bier hat mein Geld aber nicht mehr gereicht.
In der Bahn sitze ich wieder mal neben einem, der mit seinem MP3-Player das ganze Abteil beschallt. „Can't get you out of my head” höre ich Kylies Stimme unter seinen Kopfhörern singen. Es stört mich nicht.
So ist es wohl, wenn man verliebt ist…Allgegenwärtigkeit. Ich komme aus der Mensa, vorbei an der Kneipe. Draußen haben sie eine Sitzgelegenheit aufgebaut komplett mit durchsichtigen Planen umgeben, so dass ein abgeschlossener Raum entsteht, der auch beheizbar ist. Das ganze ist wirklich hermetisch abgeriegelt, da kommt nichts raus. Drinnen läuft ein rostrotes Eichhörnchen verstört auf und ab, hin und her…kreuz und quer zwischen den Kissen und Decken auf den Polstersitzen. Es ist gefangen, kommt nicht raus. Ich versuche irgendwo einen Spalt zu öffnen, aber die Verbindungsstellen sind teilweise mit Schlössern verriegelt. In acht Stunden öffnet der Laden und das Tier wird befreit werden, ganz sicher.
Ich gehe weiter und denke nach. Auch sie ist gefangen, in meinem Kopf, aus dem es vorerst kein Entrinnen gibt. Aber das ist für mich schlimmer, als für sie. So ist sie da, wo ich bin und das ist gut so…“Stay forever and ever and ever and ever“…“Set me free“. Na was denn jetzt…Ich weiß es nicht.
Nichts ahnend verlasse ich morgens mit dem Fahrrad das Haus. Es ist noch nicht einmal zehn Uhr. Vor mir verlieren zwei Leute den Boden unter den Füßen und knallen auf den harten Straßenbelag…Blitzeis. Ich entschließe mich nach einigen Metern umzukehren und zu Fuß zu gehen. Meine Oberschenkel, Rippen und alle anderen Knochen sind mir eben sehr wichtig.
Martinshorngejaule umhüllt mich auf meinem Weg zum Bahnhof. Ich hatte die richtige Entscheidung getroffen…ganz gewiss. Ich kann spüren, dass es wieder ein kalter Tag werden wird. Gestern Abend in der Sportsbar noch Fußball geschaut…ein schöner Abend. Für mehr als ein Bier hat mein Geld aber nicht mehr gereicht.
In der Bahn sitze ich wieder mal neben einem, der mit seinem MP3-Player das ganze Abteil beschallt. „Can't get you out of my head” höre ich Kylies Stimme unter seinen Kopfhörern singen. Es stört mich nicht.
So ist es wohl, wenn man verliebt ist…Allgegenwärtigkeit. Ich komme aus der Mensa, vorbei an der Kneipe. Draußen haben sie eine Sitzgelegenheit aufgebaut komplett mit durchsichtigen Planen umgeben, so dass ein abgeschlossener Raum entsteht, der auch beheizbar ist. Das ganze ist wirklich hermetisch abgeriegelt, da kommt nichts raus. Drinnen läuft ein rostrotes Eichhörnchen verstört auf und ab, hin und her…kreuz und quer zwischen den Kissen und Decken auf den Polstersitzen. Es ist gefangen, kommt nicht raus. Ich versuche irgendwo einen Spalt zu öffnen, aber die Verbindungsstellen sind teilweise mit Schlössern verriegelt. In acht Stunden öffnet der Laden und das Tier wird befreit werden, ganz sicher.
Ich gehe weiter und denke nach. Auch sie ist gefangen, in meinem Kopf, aus dem es vorerst kein Entrinnen gibt. Aber das ist für mich schlimmer, als für sie. So ist sie da, wo ich bin und das ist gut so…“Stay forever and ever and ever and ever“…“Set me free“. Na was denn jetzt…Ich weiß es nicht.
bflo - 15. Feb, 18:54
