Himmel und Hölle
Montag, 04. Februar 2008, München
Was ich begriffen habe ist, dass das Leben viel zu kurz ist um schlechte Musik zu hören.
Ich hätte mich früher hinsetzten sollen…dieses Dekolleté…der absolute Wahnsinn. Ich schaue zunächst immer wieder bewusst aus dem Fenster, dann wieder zu ihr, aus dem Fenster und wieder hin zu ihr. So macht Bahnfahren mal richtig Spaß. Wunderbar blond ist sie auch noch. Sieht alles echt aus. Vor dem Aussteigen schließt sich jäh die Pforte zum Paradies. Sie packt die zwei langsam in ihrem dicken Mantel ein. Ich gehe noch ein paar Meter neben ihr, Richtung Rolltreppe, ehe sich unsere Wege trennen. Trotzdem toll.
Zwei Frauen treffen sich zufällig in der Kaufingerstraße. Eine von beiden trägt einen geschmacklosen rosa Skianzug, die andere einen schwarzen Mantel. Meint die Manteldame: „Na, feierst du schon ordentlich Fasching?“ – „Ich geb dir gleich Fasching. Ich lauf immer so rum!“, antwortet die Skianzugdame empört…lustig.
Menschenmassen drängen sich durch die Fußgängerzonen, überall ist es laut. Ich bin wirklich kein Faschingsfreund. Aufesetzte Freude, gespielte Fröhlichkeit. Das alles ist bieder und grotesk. Morgen wird noch schlimmer, aber es geht wieder vorbei.
Ich setzte mich in ein kleines Cafe und bestelle Cappuccino.
„Ich lauf' umher, bleib' vorm Spiegel steh'n. Meine Augen hassen den, den sie seh'n. – Du fehlest mir.“
Sie ist immer noch krank, fliegt erst am Mittwoch. Werde sie morgen wohl nicht sehen. Muss sich vollkommen auskurieren und fit werden. Absolut schade…Trauer, aber auch Verständnis. Immer ich…war klar. Verstört laufe ich durch die Straße, Richtung Bahnstation. Ich muss abwarten.
Was ich begriffen habe ist, dass das Leben viel zu kurz ist um schlechte Musik zu hören.
Ich hätte mich früher hinsetzten sollen…dieses Dekolleté…der absolute Wahnsinn. Ich schaue zunächst immer wieder bewusst aus dem Fenster, dann wieder zu ihr, aus dem Fenster und wieder hin zu ihr. So macht Bahnfahren mal richtig Spaß. Wunderbar blond ist sie auch noch. Sieht alles echt aus. Vor dem Aussteigen schließt sich jäh die Pforte zum Paradies. Sie packt die zwei langsam in ihrem dicken Mantel ein. Ich gehe noch ein paar Meter neben ihr, Richtung Rolltreppe, ehe sich unsere Wege trennen. Trotzdem toll.
Zwei Frauen treffen sich zufällig in der Kaufingerstraße. Eine von beiden trägt einen geschmacklosen rosa Skianzug, die andere einen schwarzen Mantel. Meint die Manteldame: „Na, feierst du schon ordentlich Fasching?“ – „Ich geb dir gleich Fasching. Ich lauf immer so rum!“, antwortet die Skianzugdame empört…lustig.
Menschenmassen drängen sich durch die Fußgängerzonen, überall ist es laut. Ich bin wirklich kein Faschingsfreund. Aufesetzte Freude, gespielte Fröhlichkeit. Das alles ist bieder und grotesk. Morgen wird noch schlimmer, aber es geht wieder vorbei.
Ich setzte mich in ein kleines Cafe und bestelle Cappuccino.
„Ich lauf' umher, bleib' vorm Spiegel steh'n. Meine Augen hassen den, den sie seh'n. – Du fehlest mir.“
Sie ist immer noch krank, fliegt erst am Mittwoch. Werde sie morgen wohl nicht sehen. Muss sich vollkommen auskurieren und fit werden. Absolut schade…Trauer, aber auch Verständnis. Immer ich…war klar. Verstört laufe ich durch die Straße, Richtung Bahnstation. Ich muss abwarten.
bflo - 4. Feb, 23:27
