Der alte Affe Angst
Samstag, 02. Februar 2008, München
Die Stadt schläft nie. An der Münchner Freiheit ist schon früh am Morgen reger Betrieb…Autos, Menschen, Masse. Das wird im Tagesverlauf noch zunehmen, besonders da Wochenende ist. In einer Stadt, die nie rastet müssen alle immer weiter voran, immer schneller, immer besser. Ich nehme mir eine Auszeit und schlendere die Leopoldstraße entlang, bis zur Giselastraße. Gelassenheit und Zufriedenheit erfüllen mich. Bereits am Abend werde ich wieder ganz in der Nähe sein.
Spät nachts auf dem Heimweg, ich bin zu Fuß unterwegs, hält ein Wagen neben mir. Zwei Frauen fragen mich nach dem Weg zum Krankenhaus. Ich bin leicht angetrunken und verlaufe mich in umständlichen Erklärungen. Nützt nichts.
Ich steige rasch ein und lotse die Damen hin. Einfach so, ohne nachzudenken. Vor dem Krankenhausparkplatz setzen sie mich wieder ab und ich laufe den nun etwas weiteren Weg nach Hause. Unglaublich, brisant, nüchtern.
In der Bibel steht: „Selig, die da arm sind im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich.“ – Macht mir Angst und ich überlege, ob ich dann nicht lieber in die Hölle will. Gratwanderung. Ansichtssache, aber ich fahre eben oft genug S-Bahn.
Sophie ist toll. Heute hat sie aber einen Satz gesagt, der mich sehr nachdenklich macht…immer noch.
„Du kennst doch auch den Dings…der ist engagiert und fleißig, wie du. Wie der überhaupt eine Freundin finden konnte?“
Ich bin verstört. Das ist kein Kompliment. Ich habe Angst.
Die Stadt schläft nie. An der Münchner Freiheit ist schon früh am Morgen reger Betrieb…Autos, Menschen, Masse. Das wird im Tagesverlauf noch zunehmen, besonders da Wochenende ist. In einer Stadt, die nie rastet müssen alle immer weiter voran, immer schneller, immer besser. Ich nehme mir eine Auszeit und schlendere die Leopoldstraße entlang, bis zur Giselastraße. Gelassenheit und Zufriedenheit erfüllen mich. Bereits am Abend werde ich wieder ganz in der Nähe sein.
Spät nachts auf dem Heimweg, ich bin zu Fuß unterwegs, hält ein Wagen neben mir. Zwei Frauen fragen mich nach dem Weg zum Krankenhaus. Ich bin leicht angetrunken und verlaufe mich in umständlichen Erklärungen. Nützt nichts.
Ich steige rasch ein und lotse die Damen hin. Einfach so, ohne nachzudenken. Vor dem Krankenhausparkplatz setzen sie mich wieder ab und ich laufe den nun etwas weiteren Weg nach Hause. Unglaublich, brisant, nüchtern.
In der Bibel steht: „Selig, die da arm sind im Geiste, denn ihrer ist das Himmelreich.“ – Macht mir Angst und ich überlege, ob ich dann nicht lieber in die Hölle will. Gratwanderung. Ansichtssache, aber ich fahre eben oft genug S-Bahn.
Sophie ist toll. Heute hat sie aber einen Satz gesagt, der mich sehr nachdenklich macht…immer noch.
„Du kennst doch auch den Dings…der ist engagiert und fleißig, wie du. Wie der überhaupt eine Freundin finden konnte?“
Ich bin verstört. Das ist kein Kompliment. Ich habe Angst.
bflo - 2. Feb, 23:37
