Zerrbild
Freitag, 01. Februar 2008, München
Kein Bier vor vier. Da stehen sie,an der Bushaltestelle morgens um viertel nach acht. Andere, so wie ich halten schlaftrunken einen Becher Kaffee in der Hand. Doch in ihren Fäusten glitzert die Becks Gold Flasche verstohlen in der frühen Morgensonne.
Jeder der beiden nimmt einen satten Schluck und der große Blonde beißt genüsslich in seine Semmel. Zur Sicherheit hat jeder der zwei noch eine weitere Flasche in seiner Hosentasche deponiert. Man kann ja nie wissen. Beide steigen in den Bus, sicher zur Schule oder sonst wo hin. Armes Deutschland.
Wie Forrest hetze ich rastlos und unermüdlich durch die Stadt. Zu Fuß gehen, Meter machen, sich frei gehen. Es ist herrlich, nicht zu kalt und nicht zu warm. Ein Krankenwagen prescht mit hoher Geschwindigkeit und Blaulicht durch die Fußgängerzone. Panisch springen entsetzte Menschen zur Seite. Die Blinklichter verschwinden hinter den Menschen, das Geräusch nimmt ab. Flüchtigkeit.
Ein Notfall, irgendwo akut, doch beinahe ebenso schnell wieder vergessen. REALITÄTSDIFFUSION.
Im Bahnhof stehen die Züge in Reih und Glied nebeneinander…Gleis an Gleis. Nahe Orte, ferne Orte, dutzende Verbindungen, Ziele, Wahlmöglichkeiten.
Einfach irgendwo einsteigen und davon rauschen. Einfach so, ohne lange zu überlegen einsteigen…aussteigen. Manchmal juckt es mich schon.
Kein Bier vor vier. Da stehen sie,an der Bushaltestelle morgens um viertel nach acht. Andere, so wie ich halten schlaftrunken einen Becher Kaffee in der Hand. Doch in ihren Fäusten glitzert die Becks Gold Flasche verstohlen in der frühen Morgensonne.
Jeder der beiden nimmt einen satten Schluck und der große Blonde beißt genüsslich in seine Semmel. Zur Sicherheit hat jeder der zwei noch eine weitere Flasche in seiner Hosentasche deponiert. Man kann ja nie wissen. Beide steigen in den Bus, sicher zur Schule oder sonst wo hin. Armes Deutschland.
Wie Forrest hetze ich rastlos und unermüdlich durch die Stadt. Zu Fuß gehen, Meter machen, sich frei gehen. Es ist herrlich, nicht zu kalt und nicht zu warm. Ein Krankenwagen prescht mit hoher Geschwindigkeit und Blaulicht durch die Fußgängerzone. Panisch springen entsetzte Menschen zur Seite. Die Blinklichter verschwinden hinter den Menschen, das Geräusch nimmt ab. Flüchtigkeit.
Ein Notfall, irgendwo akut, doch beinahe ebenso schnell wieder vergessen. REALITÄTSDIFFUSION.
Im Bahnhof stehen die Züge in Reih und Glied nebeneinander…Gleis an Gleis. Nahe Orte, ferne Orte, dutzende Verbindungen, Ziele, Wahlmöglichkeiten.
Einfach irgendwo einsteigen und davon rauschen. Einfach so, ohne lange zu überlegen einsteigen…aussteigen. Manchmal juckt es mich schon.
bflo - 1. Feb, 19:02
