Ein Bild von Claude Monet
Dienstag, 21. Oktober, München
Die Blätter von meinem Abreißkalender im Zimmer scheinen ebenso schnell abzufallen, wie die Blätter draußen von den Bäumen. Die Tage vergehen, bald ist Weihnachten. Dann kommt Silvester und wenig später schon steht der Frühling vor der Tür. Ein Jahr verrinnt wie im Flug. Ein Jahr des Lebens, aber auch ein Jahr des Bloggens. Alles geht zu Ende.
Sie steht mit nackten Füßen im seichten Wasser des Sees, vor einer hölzernen Staffelei. In der rechten Hand hält sie einen Pinsel, in der Linken eine Palette mit bunten Farben. Rot, gelb, blau, grün und noch viele andere. Ihr Blick schweift weit in die Ferne, sehnsuchtsvoll und verträumt. Die Lichtreize, die auf ihre Netzhaut treffen, setzt ihr Gehirn zusammen und formt daraus ein Bild. Genau das versucht sie zu Papier zu bringen. Ihr rotes Kleid betont ihre Figur und verstärkt den optischen Eindruck ihrer schlanken Silhouette. Ihr Haar weht im sanften Wind leicht hin und her. Ein junger Mann nähert sich dem Ufer des Sees, bleibt schließlich kurz vor dem Wasser stehen und zieht nacheinander Schuhe und Strümpfe aus. Im Wasser machen seine Füße patschende Geräusche während er sich der malenden Schönheit langsam nähert. Bei ihr angekommen umfasst er sie sanft von hinten mit beiden Armen. Er nimmt vorsichtig eine seiner Hände und streichelt über ihren schwangeren Bauch. In drei Wochen soll das Baby kommen.
Nun stehen sie beide da, sie mit dem Pinsel in der Hand und er mit seiner Hand auf ihrer Schulter. Zusammen blicken sie sehnsuchtsvoll in die Ferne, in die untergehende Sonne. Die letzten Stimmen der Vögel verklingen in den am Ufer steil in die Höhe ragenden Baumwipfeln. Bald ziehen die Sänger nach Süden. In einem unendlichen Moment küsst sich das junge Paar innig und intensiv. Dann hängt sie die Farbpalette an einen Haken an einem Bein der Staffelei und tunkt den Pinsel in ein Wasserglas. Beide gehen vorsichtig, aber zielstrebig der Sonne entgegen. Bald sind sie in der Mitte des Sees. Schon bald.
Die Blätter von meinem Abreißkalender im Zimmer scheinen ebenso schnell abzufallen, wie die Blätter draußen von den Bäumen. Die Tage vergehen, bald ist Weihnachten. Dann kommt Silvester und wenig später schon steht der Frühling vor der Tür. Ein Jahr verrinnt wie im Flug. Ein Jahr des Lebens, aber auch ein Jahr des Bloggens. Alles geht zu Ende.
Sie steht mit nackten Füßen im seichten Wasser des Sees, vor einer hölzernen Staffelei. In der rechten Hand hält sie einen Pinsel, in der Linken eine Palette mit bunten Farben. Rot, gelb, blau, grün und noch viele andere. Ihr Blick schweift weit in die Ferne, sehnsuchtsvoll und verträumt. Die Lichtreize, die auf ihre Netzhaut treffen, setzt ihr Gehirn zusammen und formt daraus ein Bild. Genau das versucht sie zu Papier zu bringen. Ihr rotes Kleid betont ihre Figur und verstärkt den optischen Eindruck ihrer schlanken Silhouette. Ihr Haar weht im sanften Wind leicht hin und her. Ein junger Mann nähert sich dem Ufer des Sees, bleibt schließlich kurz vor dem Wasser stehen und zieht nacheinander Schuhe und Strümpfe aus. Im Wasser machen seine Füße patschende Geräusche während er sich der malenden Schönheit langsam nähert. Bei ihr angekommen umfasst er sie sanft von hinten mit beiden Armen. Er nimmt vorsichtig eine seiner Hände und streichelt über ihren schwangeren Bauch. In drei Wochen soll das Baby kommen.
Nun stehen sie beide da, sie mit dem Pinsel in der Hand und er mit seiner Hand auf ihrer Schulter. Zusammen blicken sie sehnsuchtsvoll in die Ferne, in die untergehende Sonne. Die letzten Stimmen der Vögel verklingen in den am Ufer steil in die Höhe ragenden Baumwipfeln. Bald ziehen die Sänger nach Süden. In einem unendlichen Moment küsst sich das junge Paar innig und intensiv. Dann hängt sie die Farbpalette an einen Haken an einem Bein der Staffelei und tunkt den Pinsel in ein Wasserglas. Beide gehen vorsichtig, aber zielstrebig der Sonne entgegen. Bald sind sie in der Mitte des Sees. Schon bald.
bflo - 22. Okt, 19:41
