A-N-N-A
Samstag, 04. Oktober, Salzburg
Ich reise nicht alleine, sondern bin mit einem Freund unterwegs. Drei Tage, zwei Nächte in der Mozartstadt. In einem Hostel in Bahnhofsnähe wollen wir uns ein Doppelzimmer nehmen. Irgendwie gibt es aber nur noch eines mit sechs Betten, welches wir nach kurzem Überlegen aber trotzdem nehmen. Preisgünstig und einigermaßen sauber...Gemeinschaftsdusche mit Kabinen. Was will man mehr, wo wir doch sowieso nur übernachten wollen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Gegen Salzburg herrscht in München um diese Jahreszeit subtropisches Klima und die eingepackte Mütze macht sich bei jedem von uns schnell bezahlt. Es ist wirklich lausigkalt und der Regen wird heftiger. Trotzdem tapfer die Stadt erkunden, natürlich zu Fuß. Die regennasse Erde glitscht immer wieder zur Seite, als wir den Mönchsberg erkunden. Tausend neue Eindrücke. Ich muss plötzlich an Anna denken. In letzter Zeit denke ich öfter an Anna, besonders dann, wenn es regnet. Wir haben zusammen einen Kurs bei der Volkshochschule besucht, an einer Story gemeinsam gearbeitet und sie hat mir Wochen nach beendeter Arbeit eine Sms aus Florida geschrieben. Ein sehr nettes Mädchen, leider habe ich nun schon ziemlich lange nichts mehr von ihr gehört und immer wenn ich mir vornehme, ihr zu schreiben, vergesse ich es wieder. Ich glaube mich noch zu erinnern, dass sie nach Österreich gezogen ist. Wohin weiß ich nicht. Bäume, nichts als Bäume und eine angenehme Luft um uns herum. Das Wetter wird nicht besser...dicke Tropfen klatschen auf meinen Schirm. Zum Glück bleiben die Füße trocken. Ich genieße den Ausblick so hoch oben, irgendwo auf dem Berg. Unter uns liegt Salzburg. Dabei denke ich wieder an Anna...immer wenn es regnet. Lange Nacht der Museen in ganz Österreich. Mit der Eintrittskarte besuchen wir die ganze Nacht ziemlich viele Galerien, Museen und die imposante Festung, samt Audioguide-Führung. Kulturflash. Wir versuchen beim Japaner ein Wiener Schnitzel zu bestellen...in Salzburg. Klappt nicht. Statt dessen Curryreis mit Hühnerfleisch, dazu Jasmintee aus einer zentnerschweren, zumindest kommt es uns so vor, Gusseisenkanne. In der Zeit, in der wir auf das Essen warten, lernen wir mit Stäbchen zu essen. Toll. Es schmeckt großartig und die Entspannungsmusik, die aus den Lautsprechern dudelt, beruhigt uns. Wir setzen unseren Museumstrip fort und mit einer Mitternachtssuppe endet unsere Tag, so wie er begonnen hat, nämlich mit Regen. Am Nachmittag habe ich mir endlich, zufällig auf die Wetterlage abgestimmt, die “Feuchtgebiete” gekauft. Zum Reinlesen blieb allerdings keine Zeit.
Ich falle sofort hundemüde ins Bett. Glücklicherweise liegt noch niemand drin. Vorerst teilen sich drei Kanadier mit uns das Zimmer. Alle fünf schlafen wir rasch ein und nur einer schnarcht ein bisschen, aber wirklich nur ganz leise.
Ich reise nicht alleine, sondern bin mit einem Freund unterwegs. Drei Tage, zwei Nächte in der Mozartstadt. In einem Hostel in Bahnhofsnähe wollen wir uns ein Doppelzimmer nehmen. Irgendwie gibt es aber nur noch eines mit sechs Betten, welches wir nach kurzem Überlegen aber trotzdem nehmen. Preisgünstig und einigermaßen sauber...Gemeinschaftsdusche mit Kabinen. Was will man mehr, wo wir doch sowieso nur übernachten wollen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Gegen Salzburg herrscht in München um diese Jahreszeit subtropisches Klima und die eingepackte Mütze macht sich bei jedem von uns schnell bezahlt. Es ist wirklich lausigkalt und der Regen wird heftiger. Trotzdem tapfer die Stadt erkunden, natürlich zu Fuß. Die regennasse Erde glitscht immer wieder zur Seite, als wir den Mönchsberg erkunden. Tausend neue Eindrücke. Ich muss plötzlich an Anna denken. In letzter Zeit denke ich öfter an Anna, besonders dann, wenn es regnet. Wir haben zusammen einen Kurs bei der Volkshochschule besucht, an einer Story gemeinsam gearbeitet und sie hat mir Wochen nach beendeter Arbeit eine Sms aus Florida geschrieben. Ein sehr nettes Mädchen, leider habe ich nun schon ziemlich lange nichts mehr von ihr gehört und immer wenn ich mir vornehme, ihr zu schreiben, vergesse ich es wieder. Ich glaube mich noch zu erinnern, dass sie nach Österreich gezogen ist. Wohin weiß ich nicht. Bäume, nichts als Bäume und eine angenehme Luft um uns herum. Das Wetter wird nicht besser...dicke Tropfen klatschen auf meinen Schirm. Zum Glück bleiben die Füße trocken. Ich genieße den Ausblick so hoch oben, irgendwo auf dem Berg. Unter uns liegt Salzburg. Dabei denke ich wieder an Anna...immer wenn es regnet. Lange Nacht der Museen in ganz Österreich. Mit der Eintrittskarte besuchen wir die ganze Nacht ziemlich viele Galerien, Museen und die imposante Festung, samt Audioguide-Führung. Kulturflash. Wir versuchen beim Japaner ein Wiener Schnitzel zu bestellen...in Salzburg. Klappt nicht. Statt dessen Curryreis mit Hühnerfleisch, dazu Jasmintee aus einer zentnerschweren, zumindest kommt es uns so vor, Gusseisenkanne. In der Zeit, in der wir auf das Essen warten, lernen wir mit Stäbchen zu essen. Toll. Es schmeckt großartig und die Entspannungsmusik, die aus den Lautsprechern dudelt, beruhigt uns. Wir setzen unseren Museumstrip fort und mit einer Mitternachtssuppe endet unsere Tag, so wie er begonnen hat, nämlich mit Regen. Am Nachmittag habe ich mir endlich, zufällig auf die Wetterlage abgestimmt, die “Feuchtgebiete” gekauft. Zum Reinlesen blieb allerdings keine Zeit.
Ich falle sofort hundemüde ins Bett. Glücklicherweise liegt noch niemand drin. Vorerst teilen sich drei Kanadier mit uns das Zimmer. Alle fünf schlafen wir rasch ein und nur einer schnarcht ein bisschen, aber wirklich nur ganz leise.
bflo - 7. Okt, 11:35
