Auf der Bank
Mittwoch, 23. Juli, München
Der Tag tat mir gut. Es hatte endlich aufgehört beständig zu regnen. Nun kommt der Sommer zurück, da bin ich mir sicher. Abends treffe ich mich mit einer alten Schulfreundin. Man hat sich längere Zeit schon wieder nicht gesehen, weshalb es viel zu erzählen gibt. INFORMATIONSAUSTAUSCH. Aus verschiedenen Richtungen führen unsere Wege zum Isartor...Begrüßung, Umarmung...los gehts. Dann gehen wir Sushi-Essen, ganz in der Nähe und gar nicht teuer. Perfekt. Vom Abend bleibt als Erkenntnis die Tatsache, dass nicht alles so schlecht ist, wie ich denke, dass es ist. Durch sie erkenne ich das Positive. Man darf stolz auf sich sein, ohne gleich als eingebildet zu gelten. Wir sind jung, besuchen eine der deutschen Eliteuniversitäten und die Zukunft steht uns offen. Wir können viel aus unserem Leben machen, haben schon einiges erreicht, aber das Beste kommt noch...kommt zum Schluss. Noch lange sitzen wir so zusammen, mümmeln leckeres Sushi und trinken Litschi-Schorle. GESELLIGKEIT. Dann endet der Abend und sie bringt mich mit dem Auto zum Bahnhof, wo ich mein Fahrrad geparkt habe. Unsere Wege trennen sich...auf ein baldiges Wiedersehen - wir freuen uns.
Nachdenklich radle ich noch durch die Nacht, halte irgendwo an irgendeiner Tankstelle und kaufe mir ein Bier.
Lange war ich nicht mehr hier gewesen, zu lange. Meine Bank befindet sich in einem kleinen Park, unweit von meiner Wohnung entfernt, etwas versteckt und nicht so leicht zu finden. Mittlerweile ist es stockdunkel. Es ist kein Mensch unterwegs und die dichte Dunkelheit umhüllt mich auf meinem Weg durch die Nacht. Ich stelle mein Rad ab, öffne mein Bier, trinke den ersten Schluck und lasse mich auf der Bank nieder. Plumps. Diesen Abend sollte ich keinen Menschen mehr treffen. Ich sitze noch lang Zeit so da, starre in das Maisfeld vor mir und auf die, vom Regen leicht geknickten Schachtelhalme. Grillen zirpen, der Wind weht leicht und der Himmel ist bedeckt, so dass keine Sterne zu sehen sind. Im Unterholz beginnt es leise zu knacken, das liebe ich, es erzeugt so eine ganz spezielle Stimmung. Ich lausche der Natur und trinke Bier. Schließlich mache ich mich aber doch auf den Weg nach Hause. GEDANKENVOLL.
Der Tag tat mir gut. Es hatte endlich aufgehört beständig zu regnen. Nun kommt der Sommer zurück, da bin ich mir sicher. Abends treffe ich mich mit einer alten Schulfreundin. Man hat sich längere Zeit schon wieder nicht gesehen, weshalb es viel zu erzählen gibt. INFORMATIONSAUSTAUSCH. Aus verschiedenen Richtungen führen unsere Wege zum Isartor...Begrüßung, Umarmung...los gehts. Dann gehen wir Sushi-Essen, ganz in der Nähe und gar nicht teuer. Perfekt. Vom Abend bleibt als Erkenntnis die Tatsache, dass nicht alles so schlecht ist, wie ich denke, dass es ist. Durch sie erkenne ich das Positive. Man darf stolz auf sich sein, ohne gleich als eingebildet zu gelten. Wir sind jung, besuchen eine der deutschen Eliteuniversitäten und die Zukunft steht uns offen. Wir können viel aus unserem Leben machen, haben schon einiges erreicht, aber das Beste kommt noch...kommt zum Schluss. Noch lange sitzen wir so zusammen, mümmeln leckeres Sushi und trinken Litschi-Schorle. GESELLIGKEIT. Dann endet der Abend und sie bringt mich mit dem Auto zum Bahnhof, wo ich mein Fahrrad geparkt habe. Unsere Wege trennen sich...auf ein baldiges Wiedersehen - wir freuen uns.
Nachdenklich radle ich noch durch die Nacht, halte irgendwo an irgendeiner Tankstelle und kaufe mir ein Bier.
Lange war ich nicht mehr hier gewesen, zu lange. Meine Bank befindet sich in einem kleinen Park, unweit von meiner Wohnung entfernt, etwas versteckt und nicht so leicht zu finden. Mittlerweile ist es stockdunkel. Es ist kein Mensch unterwegs und die dichte Dunkelheit umhüllt mich auf meinem Weg durch die Nacht. Ich stelle mein Rad ab, öffne mein Bier, trinke den ersten Schluck und lasse mich auf der Bank nieder. Plumps. Diesen Abend sollte ich keinen Menschen mehr treffen. Ich sitze noch lang Zeit so da, starre in das Maisfeld vor mir und auf die, vom Regen leicht geknickten Schachtelhalme. Grillen zirpen, der Wind weht leicht und der Himmel ist bedeckt, so dass keine Sterne zu sehen sind. Im Unterholz beginnt es leise zu knacken, das liebe ich, es erzeugt so eine ganz spezielle Stimmung. Ich lausche der Natur und trinke Bier. Schließlich mache ich mich aber doch auf den Weg nach Hause. GEDANKENVOLL.
bflo - 24. Jul, 10:19
