Durch den Regen
Mittwoch, 04. Juni, München
Die Hitze der letzten Tage fordert ihren Tribut, denn schlagartig verdunkelt sich der Himmel und ein Gewitter zieht auf. Dicke, schwarze Regenwolken stehen bleiern in der Luft. Es ist die Ruhe vor dem Sturm, denn ich kann fühlen, dass es gleich losgehen wird. Schließlich will ich doch losradeln, kehre aber nach knapp einhundert Metern wieder um. Der Himmel öffnet seine Schleusen und es beginnt in Strömen zu regnen.
Als der Niederschlag etwas schwächer wird, muss ich dann aber doch los. Es war schon spät geworden und ich wollte heim. Das Wetter war nicht wirklich bessern geworden, aber ich kämpfte mich trotzdem mit dem Fahrrad durch die langsam einsetzende Dunkelheit. Von meinem Helm perlten die einzelnen Tropfen ab und ließen meine Ohren ganz feucht werden. Nässe peitschte mir ins Gesicht, aber ich kämpfe mich trotzdem über den schwarzen Asphalt. Meine Hose war vom vielen Regen bereits völlig durchnässt und klebte an den Oberschenkeln. Von unten spritzte Wasser von der Straße gegen meine Schuhe. Langsam sogen sich auch die Socken mit Regen voll. Aber ich wollte, ja ich musste weiter.
Es ist immer eine Frage des Kopfes, denn der muss wollen, auch wenn der Körper längst nicht mehr will.
Ziemlich außer Puste kam ich dann zu Hause an, zog die nassen Klamotten aus und stellte mich unter die Dusche. Was für eine Schlacht.
Die Hitze der letzten Tage fordert ihren Tribut, denn schlagartig verdunkelt sich der Himmel und ein Gewitter zieht auf. Dicke, schwarze Regenwolken stehen bleiern in der Luft. Es ist die Ruhe vor dem Sturm, denn ich kann fühlen, dass es gleich losgehen wird. Schließlich will ich doch losradeln, kehre aber nach knapp einhundert Metern wieder um. Der Himmel öffnet seine Schleusen und es beginnt in Strömen zu regnen.
Als der Niederschlag etwas schwächer wird, muss ich dann aber doch los. Es war schon spät geworden und ich wollte heim. Das Wetter war nicht wirklich bessern geworden, aber ich kämpfte mich trotzdem mit dem Fahrrad durch die langsam einsetzende Dunkelheit. Von meinem Helm perlten die einzelnen Tropfen ab und ließen meine Ohren ganz feucht werden. Nässe peitschte mir ins Gesicht, aber ich kämpfe mich trotzdem über den schwarzen Asphalt. Meine Hose war vom vielen Regen bereits völlig durchnässt und klebte an den Oberschenkeln. Von unten spritzte Wasser von der Straße gegen meine Schuhe. Langsam sogen sich auch die Socken mit Regen voll. Aber ich wollte, ja ich musste weiter.
Es ist immer eine Frage des Kopfes, denn der muss wollen, auch wenn der Körper längst nicht mehr will.
Ziemlich außer Puste kam ich dann zu Hause an, zog die nassen Klamotten aus und stellte mich unter die Dusche. Was für eine Schlacht.
bflo - 5. Jun, 23:55
