Disconnect
Dienstag, 03. Juni, München
Wie abhängig der Mensch mittlerweile vom Internet ist, musste ich gestern feststellen. Gegen Abend kam der große Regen, Gewitterwolken zogen auf, es begann zu regnen und aus den anfänglich harmlos wirkenden Windböen wurde ein richtiger Sturm. Bei gedämpftem, aber ausreichendem Licht, saß ich vor meinem PC. Der matt-glänzende Flachbildschirm flimmerte ruhig vor sich hin und ich wollte mit dem Schreiben beginnen. Plötzlich wurde die Internetverbindung gekappt, noch bevor ich meine Emails abrufen konnte. Ich starrte auf den Boden, auf mein Modem, an dem alles wild blinkte und flackerte. Die LED-Lämpchen spielten Straßenverkehr, imitierten eine Ampel, funkelten abwechselnd rot, gelb und grün. Dann sind drei von ihnen endgültig erloschen. Nur noch die Netzsteckerkontrollleuchte verharrte in angenehmem Hellgrün. Brav. Ich versuchte zwei Stunden lang, den Fehler zu korrigieren, habe das Modem neu gestartet, geupdatet und zig Mal neu gebootet, aber es half nichts. Um Zehn Uhr dann habe ich meine Arbeit beendet. Ohne Internet konnte ich die wichtige Mail nicht abrufen und meine Antwort darauf nicht verschicken. Ohne Internet konnte ich nicht online veröffentlichen, weshalb auch das Schreiben keinen Sinn hatte. Freunde um diese Uhrzeit noch mit meinem Problem zu belästigen, wagte ich nicht. Man ist ja beinahe aufgeschmissen ohne die globale Vernetzung heutzutage…was will man also machen. Ich nutzte den angebrochenen Abend, um weiter in einem guten Buch zu lesen. Auch irgendwie ganz nett.
Heute Morgen dann den PC gestartet und online gegangen. Plötzlich war alles wieder so, als wäre nichts gewesen.
The storm was over.
Wie abhängig der Mensch mittlerweile vom Internet ist, musste ich gestern feststellen. Gegen Abend kam der große Regen, Gewitterwolken zogen auf, es begann zu regnen und aus den anfänglich harmlos wirkenden Windböen wurde ein richtiger Sturm. Bei gedämpftem, aber ausreichendem Licht, saß ich vor meinem PC. Der matt-glänzende Flachbildschirm flimmerte ruhig vor sich hin und ich wollte mit dem Schreiben beginnen. Plötzlich wurde die Internetverbindung gekappt, noch bevor ich meine Emails abrufen konnte. Ich starrte auf den Boden, auf mein Modem, an dem alles wild blinkte und flackerte. Die LED-Lämpchen spielten Straßenverkehr, imitierten eine Ampel, funkelten abwechselnd rot, gelb und grün. Dann sind drei von ihnen endgültig erloschen. Nur noch die Netzsteckerkontrollleuchte verharrte in angenehmem Hellgrün. Brav. Ich versuchte zwei Stunden lang, den Fehler zu korrigieren, habe das Modem neu gestartet, geupdatet und zig Mal neu gebootet, aber es half nichts. Um Zehn Uhr dann habe ich meine Arbeit beendet. Ohne Internet konnte ich die wichtige Mail nicht abrufen und meine Antwort darauf nicht verschicken. Ohne Internet konnte ich nicht online veröffentlichen, weshalb auch das Schreiben keinen Sinn hatte. Freunde um diese Uhrzeit noch mit meinem Problem zu belästigen, wagte ich nicht. Man ist ja beinahe aufgeschmissen ohne die globale Vernetzung heutzutage…was will man also machen. Ich nutzte den angebrochenen Abend, um weiter in einem guten Buch zu lesen. Auch irgendwie ganz nett.
Heute Morgen dann den PC gestartet und online gegangen. Plötzlich war alles wieder so, als wäre nichts gewesen.
The storm was over.
bflo - 5. Jun, 12:35
