Das Parfüm
Donnerstag, 22. Mai, München
Am Feiertag gehe ich durch die Stadt. Alles wirkt ausgestorben, aber die Restaurants haben natürlich geöffnet. Ich sammle die Eindrücke und Düfte, die auf mich einströmen, wenn ich die Straßen entlang gehe. Ich starte an der Briennerstraße und laufe quer durch die Stadt. Wichtig ist, dass man seine Stadt, in der man lebt, immer mit allen Sinnen genießen und wahrnehmen kann. So viele verschiedene Gerüche strömen von allen Seiten auf mich ein. Ich rieche Thymian, Rosmarin, verbranntes Fleisch, gebratene Kartoffeln und Curry-Reis. Meine Stadt ist Wahnsinn, auch am Feiertag. Was da von allen Seiten so alles auf einen einwirkt. Zum Beispiel beobachte ich Obdachlosen, der vor dem sündhaft teuren Merceds-Autohaus im Müll kramt und irgendetwas sucht. Aber mein Weg treibt mich weiter hinein in die Stadt, mitten ins Zentrum. Es sind dann doch überraschenderweise viele Leute unterwegs, schlendern und flanieren die Gässchen entlang. Das alles gehört zu einer Stadt…zu meiner Stadt. Ich würde etwas vermissen, wenn es nicht mehr da wäre. Unsere Städte werden heutzutage immer ähnlicher und es gibt leider nur noch wenige Elemente, die einer Stadt den ganz eigenen Charakter und Charme verleihen. Die Kirchen, das Rathaus, der Stachus, der Marienplatz etc. Das alles ist meine Stadt. Ich gehe nachdenkend vorüber, rieche den der Stadt ewig eigenen Duft, und bin zufrieden. München riecht so.
Am Feiertag gehe ich durch die Stadt. Alles wirkt ausgestorben, aber die Restaurants haben natürlich geöffnet. Ich sammle die Eindrücke und Düfte, die auf mich einströmen, wenn ich die Straßen entlang gehe. Ich starte an der Briennerstraße und laufe quer durch die Stadt. Wichtig ist, dass man seine Stadt, in der man lebt, immer mit allen Sinnen genießen und wahrnehmen kann. So viele verschiedene Gerüche strömen von allen Seiten auf mich ein. Ich rieche Thymian, Rosmarin, verbranntes Fleisch, gebratene Kartoffeln und Curry-Reis. Meine Stadt ist Wahnsinn, auch am Feiertag. Was da von allen Seiten so alles auf einen einwirkt. Zum Beispiel beobachte ich Obdachlosen, der vor dem sündhaft teuren Merceds-Autohaus im Müll kramt und irgendetwas sucht. Aber mein Weg treibt mich weiter hinein in die Stadt, mitten ins Zentrum. Es sind dann doch überraschenderweise viele Leute unterwegs, schlendern und flanieren die Gässchen entlang. Das alles gehört zu einer Stadt…zu meiner Stadt. Ich würde etwas vermissen, wenn es nicht mehr da wäre. Unsere Städte werden heutzutage immer ähnlicher und es gibt leider nur noch wenige Elemente, die einer Stadt den ganz eigenen Charakter und Charme verleihen. Die Kirchen, das Rathaus, der Stachus, der Marienplatz etc. Das alles ist meine Stadt. Ich gehe nachdenkend vorüber, rieche den der Stadt ewig eigenen Duft, und bin zufrieden. München riecht so.
bflo - 23. Mai, 23:48
