Mango-Mann
Montag, 28. April, München
Ich hatte früh gemerkt, dass dieser Tag ein seltsamer werden würde. Ich gehe durch die Straßen und irgendwie ist die Grundstimmung eine andere. Die Leute, sonst locker und völlig entspannt, wirken heute relativ nervös und aufgeregt. Sie hasten durch die Straßen und Gassen, alle mit einem Ziel vor Augen, das nur sie zu kennen scheinen. Auch der Tag an der Uni verläuft auffallend steril und monoton. Ich treffe niemanden, habe also keinerlei Abwechslung. Das ermüdet nun wiederum mich, aber die Zeit vergeht relativ schnell…und bereitet mich auf eine Szene vor, wie ich sie noch nie erlebt habe.
Am Bahnhof komme ich an einem Obststand vorbei, verharre kurz und lese eines der mit Kreide beschriebenen Schilder „Frische, faserfreie, fruchtige Flugmangos“…Spiel der Alliterationen. Plötzlich geht alles ganz schnell; ein älterer Herr greift sich eine Mango und wirft sie vor den Augen des erstaunten Verkäufers quer über die Straße. „Die fliegt ja gar nicht!“, grummelt er dem verdutzten Standbesitzer entgegen und geht achtlos weiter. Ehe der Verkäufer etwas erwidern kann, ist der Mann im Gewühl der Menschen verschwunden. Einige Passanten grinsen und gehen wortlos vorüber. Auch ich muss schmunzelt. Am Abend, ich sitze wieder einmal auf dem Fahrrad, im strömenden Regen, bis plötzlich…
Ein komischer Tag, wie ich vermutet hatte. Patschnass komme ich zu Hause an.
Eine warme Dusche katapultiert mich zurück in die Gegenwart.
Ich hatte früh gemerkt, dass dieser Tag ein seltsamer werden würde. Ich gehe durch die Straßen und irgendwie ist die Grundstimmung eine andere. Die Leute, sonst locker und völlig entspannt, wirken heute relativ nervös und aufgeregt. Sie hasten durch die Straßen und Gassen, alle mit einem Ziel vor Augen, das nur sie zu kennen scheinen. Auch der Tag an der Uni verläuft auffallend steril und monoton. Ich treffe niemanden, habe also keinerlei Abwechslung. Das ermüdet nun wiederum mich, aber die Zeit vergeht relativ schnell…und bereitet mich auf eine Szene vor, wie ich sie noch nie erlebt habe.
Am Bahnhof komme ich an einem Obststand vorbei, verharre kurz und lese eines der mit Kreide beschriebenen Schilder „Frische, faserfreie, fruchtige Flugmangos“…Spiel der Alliterationen. Plötzlich geht alles ganz schnell; ein älterer Herr greift sich eine Mango und wirft sie vor den Augen des erstaunten Verkäufers quer über die Straße. „Die fliegt ja gar nicht!“, grummelt er dem verdutzten Standbesitzer entgegen und geht achtlos weiter. Ehe der Verkäufer etwas erwidern kann, ist der Mann im Gewühl der Menschen verschwunden. Einige Passanten grinsen und gehen wortlos vorüber. Auch ich muss schmunzelt. Am Abend, ich sitze wieder einmal auf dem Fahrrad, im strömenden Regen, bis plötzlich…
Ein komischer Tag, wie ich vermutet hatte. Patschnass komme ich zu Hause an.
Eine warme Dusche katapultiert mich zurück in die Gegenwart.
bflo - 29. Apr, 19:01
