Äußere Umstände
Sonntag, 27. April, München
Wieder herrliches Wetter. Ich sitze im Englischen Garten auf einer der Grünflächen und genieße die Sonne. Es ist herrlich warm. Meine Jacke trennt meinen Hintern vom weichen Grün des Rasens. Ich fühle mich separiert und es scheint, als hätte ich eine unsichtbare Mauer um mich herum gezogen. Die Außenwelt prallt wie eine ferne Realität an mir ab. Ich bin gefangen auf zwei Quadratmetern Grünfläche, mitten in einer anonymen Großstadt.
Tage wie diese machen das Leben erst richtig lebenswert…schönes Wetter und ein gutes Buch.
Plötzlich durchdringt ein Hund meine unsichtbare Barriere. Irgendwie hat meine Anziehung für die putzigen Vierbeiner in letzter Zeit erheblich zugenommen. Das Tier schnüffelt neugierig an meiner Hand und an meiner Tasche.
Eine Stimme durchbricht jäh die Vertrautheit von Mensch und Tier. „Herr Nietzsche“, schallt es durch den mucksmäuschenstillen Montagnachmittag. Ich drehe mich kurz um, um die Stimme zu lokalisieren, aber als ich mich wieder zurückdrehe, sind Hund und Frauchen verschwunden.
Ich wundere mich noch kurz über die seltsame Begegnung, ehe ich aufstehe und zurück in Richtung Uni gehe. Es ist gar nicht so leicht, sich bei diesem Wetter zu überwinden und seine Seminare zu besuchen. Aber es muss halt sein…da führt kein Weg dran vorbei. Ende Juli beginnen die Semesterferien. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor mir.
Wieder herrliches Wetter. Ich sitze im Englischen Garten auf einer der Grünflächen und genieße die Sonne. Es ist herrlich warm. Meine Jacke trennt meinen Hintern vom weichen Grün des Rasens. Ich fühle mich separiert und es scheint, als hätte ich eine unsichtbare Mauer um mich herum gezogen. Die Außenwelt prallt wie eine ferne Realität an mir ab. Ich bin gefangen auf zwei Quadratmetern Grünfläche, mitten in einer anonymen Großstadt.
Tage wie diese machen das Leben erst richtig lebenswert…schönes Wetter und ein gutes Buch.
Plötzlich durchdringt ein Hund meine unsichtbare Barriere. Irgendwie hat meine Anziehung für die putzigen Vierbeiner in letzter Zeit erheblich zugenommen. Das Tier schnüffelt neugierig an meiner Hand und an meiner Tasche.
Eine Stimme durchbricht jäh die Vertrautheit von Mensch und Tier. „Herr Nietzsche“, schallt es durch den mucksmäuschenstillen Montagnachmittag. Ich drehe mich kurz um, um die Stimme zu lokalisieren, aber als ich mich wieder zurückdrehe, sind Hund und Frauchen verschwunden.
Ich wundere mich noch kurz über die seltsame Begegnung, ehe ich aufstehe und zurück in Richtung Uni gehe. Es ist gar nicht so leicht, sich bei diesem Wetter zu überwinden und seine Seminare zu besuchen. Aber es muss halt sein…da führt kein Weg dran vorbei. Ende Juli beginnen die Semesterferien. Bis dahin liegt noch viel Arbeit vor mir.
bflo - 29. Apr, 15:21
