Schweigen ist Gold
Mittwoch, 10. September, München
“Das Leben ist wie eine Reise mit dem Zug!” - Ich lese den Satz, er steht irgendwo geschrieben, aber leider weiß ich nicht mehr genau wo. Plötzlich scheine ich ihm immer wieder und überall zu begegnen. Ich lese ihn an Hauseingängen, Steinmauern und auf Sitzmöglichkeiten in der Nähe großen Grünflächen. Das Leben als einzige große Reise, auf der man immer wieder neue Begegnungen macht und immer wieder neue, interessante Menschen kennenlernt. Ein Gedanke, der mich selbst ja schon längere Zeit und immer wieder einmal beschäftigt. In der Bibliothek reißt mich erneut eine Hand auf meiner Schulter aus meiner Konzentration. Ein Mädchen, das mit mir Abitur gemacht hat und der ich ab und an der Universität begegne. War einige Monate in Holland, ist aber schon länger wieder zurück. Eigentlich studiert sie etwas völlig anderes, aber heute sucht sie spezielle Bücher, die sie in ihrer Fakultät nicht bekommen kann. Wir unterhalten uns ein paar Augenblicke, aber erinnern uns dann gleich an das Schweigegebot in diesen Räumen des Wissens und der konzentriert durchgeführten Forschung in völliger Stille. Sie erzählt mir vom “Mucs” -Magazin das es schon in der Stadtinformation gibt. Zur aktuellen Ausgabe habe ich auch zwei Artikel beigesteuert. Einige Stunden später schlage ich auf dem Marienplatz auf, springe in die Stadtinformation und schnappe mir drei Ausgaben (sind ja kostenlos und das nicht nur, weil ich daran mitgearbeitet habe). Sieht schick aus...nicht schlecht. Ich setze meine Reise fort, lege wieder ein klitzekleines Stück meines Lebensweges zurück. Irgendwie wahrlich ein faszinierender Gedanke: Leben ist Reisen, denn man ist ja immer in Bewegung, es geht immer vorwärts, sodass sich eigentlich ständig etwas verändert. Dabei lässt man zwangsläufig immer irgendetwas zurück, auch wenn es nur ganz wenig ist, es bleibt immer zurück. Leider verliert man auch immer Menschen, die einem wichtig sind und muss beständig versuchen, diese wieder zurückzubekommen. Ich habe sie verloren, für den Moment, hoffe aber, dass ich sie bald wieder finden werde, damit sie noch ein Stück der Wegstrecke mit mir gemeinsam geht. Als die Sonne gerade untergeht, hellrot und sonnengelb am Horizont steht, komme ich nach Hause.
“Das Leben ist wie eine Reise mit dem Zug!” - Ich lese den Satz, er steht irgendwo geschrieben, aber leider weiß ich nicht mehr genau wo. Plötzlich scheine ich ihm immer wieder und überall zu begegnen. Ich lese ihn an Hauseingängen, Steinmauern und auf Sitzmöglichkeiten in der Nähe großen Grünflächen. Das Leben als einzige große Reise, auf der man immer wieder neue Begegnungen macht und immer wieder neue, interessante Menschen kennenlernt. Ein Gedanke, der mich selbst ja schon längere Zeit und immer wieder einmal beschäftigt. In der Bibliothek reißt mich erneut eine Hand auf meiner Schulter aus meiner Konzentration. Ein Mädchen, das mit mir Abitur gemacht hat und der ich ab und an der Universität begegne. War einige Monate in Holland, ist aber schon länger wieder zurück. Eigentlich studiert sie etwas völlig anderes, aber heute sucht sie spezielle Bücher, die sie in ihrer Fakultät nicht bekommen kann. Wir unterhalten uns ein paar Augenblicke, aber erinnern uns dann gleich an das Schweigegebot in diesen Räumen des Wissens und der konzentriert durchgeführten Forschung in völliger Stille. Sie erzählt mir vom “Mucs” -Magazin das es schon in der Stadtinformation gibt. Zur aktuellen Ausgabe habe ich auch zwei Artikel beigesteuert. Einige Stunden später schlage ich auf dem Marienplatz auf, springe in die Stadtinformation und schnappe mir drei Ausgaben (sind ja kostenlos und das nicht nur, weil ich daran mitgearbeitet habe). Sieht schick aus...nicht schlecht. Ich setze meine Reise fort, lege wieder ein klitzekleines Stück meines Lebensweges zurück. Irgendwie wahrlich ein faszinierender Gedanke: Leben ist Reisen, denn man ist ja immer in Bewegung, es geht immer vorwärts, sodass sich eigentlich ständig etwas verändert. Dabei lässt man zwangsläufig immer irgendetwas zurück, auch wenn es nur ganz wenig ist, es bleibt immer zurück. Leider verliert man auch immer Menschen, die einem wichtig sind und muss beständig versuchen, diese wieder zurückzubekommen. Ich habe sie verloren, für den Moment, hoffe aber, dass ich sie bald wieder finden werde, damit sie noch ein Stück der Wegstrecke mit mir gemeinsam geht. Als die Sonne gerade untergeht, hellrot und sonnengelb am Horizont steht, komme ich nach Hause.
bflo - 12. Sep, 15:23
