Am Wasser
Mittwoch, 20. August, München
Ich sitze im Foyer meiner Fakultät und warte auf Nachricht von ihr. Dabei bin ich mir doch so sicher, dass sie sich melden wird. Ganz bestimmt. Es passiert nichts. Schließlich setze ich mich auf meine Fahrrad und mache mich auf den Weg in den Englischen Garten. Es ist sonnig, blauer Himmel, keine Wolken. Ich fahre beinahe im Schritttempo, um alles um mich herum zu genießen und mir näher zu betrachten.
Gestern Abend am Flaucher...lange nicht mehr dort gewesen. Mit mir zusammen verlassen dunkle und seltsame Gestalten die U-Bahnstation. Ich habe aus Prinzip etwas gegen Leute, die mit kahlem Schädel und Eisernem Kreuz durch die Welt streifen. Aus Prinzip. VERWIRRUNG. Ein Bekannter von mir feiert Geburtstag, nahe am Wasser, gemütlich. Ich finde die Meute zunächst nicht, laufe in die falsche Richtung, aber immer an der Isar entlang. VORWÄRTS. Ich muss umkehren...Blaulicht, Sirene. Ein Betrunkener war dem reißenden Fluss zu nahe gekommen, hineingefallen und musste gerettet werden. Der blondgelockte Held des Abends ist nun auch pitschnass, aber glücklich. Nichts passiert und was bleibt ist ein schwarzer Pantoffel, der die Isar hinab schwimmt. Ich stoße zu meiner Gruppe, begrüße einige mit Namen, die übrigen kenne ich nicht. Macht nichts...glücklicherweise ist der Grill noch an. Zwei Würste, Brot, Ketchup und Bier. Ich bin happy. Netter Abend, ordentliches Bier, ausgelassene Stimmung. Ich merke, dass ich wirklich schon sehr lange nicht mehr hier war. Das Geräusch des in sanften Wellen sprudelnden Wasser gräbt sich tief in meine Gehörgänge. RAUSCHEN.
Ich sitze im Foyer meiner Fakultät und warte auf Nachricht von ihr. Dabei bin ich mir doch so sicher, dass sie sich melden wird. Ganz bestimmt. Es passiert nichts. Schließlich setze ich mich auf meine Fahrrad und mache mich auf den Weg in den Englischen Garten. Es ist sonnig, blauer Himmel, keine Wolken. Ich fahre beinahe im Schritttempo, um alles um mich herum zu genießen und mir näher zu betrachten.
Gestern Abend am Flaucher...lange nicht mehr dort gewesen. Mit mir zusammen verlassen dunkle und seltsame Gestalten die U-Bahnstation. Ich habe aus Prinzip etwas gegen Leute, die mit kahlem Schädel und Eisernem Kreuz durch die Welt streifen. Aus Prinzip. VERWIRRUNG. Ein Bekannter von mir feiert Geburtstag, nahe am Wasser, gemütlich. Ich finde die Meute zunächst nicht, laufe in die falsche Richtung, aber immer an der Isar entlang. VORWÄRTS. Ich muss umkehren...Blaulicht, Sirene. Ein Betrunkener war dem reißenden Fluss zu nahe gekommen, hineingefallen und musste gerettet werden. Der blondgelockte Held des Abends ist nun auch pitschnass, aber glücklich. Nichts passiert und was bleibt ist ein schwarzer Pantoffel, der die Isar hinab schwimmt. Ich stoße zu meiner Gruppe, begrüße einige mit Namen, die übrigen kenne ich nicht. Macht nichts...glücklicherweise ist der Grill noch an. Zwei Würste, Brot, Ketchup und Bier. Ich bin happy. Netter Abend, ordentliches Bier, ausgelassene Stimmung. Ich merke, dass ich wirklich schon sehr lange nicht mehr hier war. Das Geräusch des in sanften Wellen sprudelnden Wasser gräbt sich tief in meine Gehörgänge. RAUSCHEN.
bflo - 22. Aug, 10:30
