Der Wunsch Napoleon zu sein
Sonntag, 10. August, München
Wie Napoleon sitze ich an meinem Schreibtisch, schmiede neue Pläne und überlege mir ansatzweise einige Strategien, um meine Seminararbeit in Angriff zu nehmen. Feldherrngeschick ist dazu absolut nötig. Sonntagvormittag, Sonnenschein....easy going. Da ist es wahrlich nicht gerade leicht, sich irgendwelche Dinge zu überlegen und sich etwas neues auszudenken. Eine weitere Woche steht bevor, sieben Tage voller Ungewissheit. Ich bin durchaus gespannt, was wieder alles geschehen wird. Ich habe mir vorgenommen, Sophie eine weitere Mail zu schicken, mal abchecken, wie es ihr so geht, was sie so macht und treibt. Ist sicher wieder im absoluten Megastress die Gute. Am Nachmittag dann bisschen Luhmann gelesen...eine feine Sache dieses Vertrauen. Sophie vertraut mir scheinbar nicht...wem kann ich vertrauen, wer mir und wie überhaupt. Komplexität muss reduziert werden. Das habe ich doch schon einmal gesagt, geschrieben, festgestellt. Auch gut...once again. See you on MARS. Gestern beim Fernsehen eine zündende Idee für eine Kurzgeschichte gehabt. Der Wettbewerb läuft ja noch bis November...denke ich. In meinem Kopf ist die Story schon so gut wie fertig. Ich muss sie nur noch sauber zu Papier bringen. Veröffentlichung, fünfhundert Euro Preisgeld und eine Lesung auf der Leipziger Buchmesse, oder war es die Frankfurter? Irgendwie so halt. Einfach mal so in die Öffentlichkeit treten, so ins Rampenlicht torkeln, sich untern den Scheinwerfern im Ruhm suhlen...zumindest kurzzeitig. So haben Karrieren begonnen, hab ich mir sagen lassen. Da wird dann schon was Wahres dran sein.
Zwei Minuten Fame
Voll Zuversicht schwanke ich ins Neon,
Blick in die Kameras.
Schales Grinsen unterhalb der Decke,
Funkeln und Strahlen, immer wieder.
Worte verhallen im seelenlosen Nichts,
doch wenn alles vorüber,
spiegelt sich Welt wider im grauen Alltag.
Wie Napoleon sitze ich an meinem Schreibtisch, schmiede neue Pläne und überlege mir ansatzweise einige Strategien, um meine Seminararbeit in Angriff zu nehmen. Feldherrngeschick ist dazu absolut nötig. Sonntagvormittag, Sonnenschein....easy going. Da ist es wahrlich nicht gerade leicht, sich irgendwelche Dinge zu überlegen und sich etwas neues auszudenken. Eine weitere Woche steht bevor, sieben Tage voller Ungewissheit. Ich bin durchaus gespannt, was wieder alles geschehen wird. Ich habe mir vorgenommen, Sophie eine weitere Mail zu schicken, mal abchecken, wie es ihr so geht, was sie so macht und treibt. Ist sicher wieder im absoluten Megastress die Gute. Am Nachmittag dann bisschen Luhmann gelesen...eine feine Sache dieses Vertrauen. Sophie vertraut mir scheinbar nicht...wem kann ich vertrauen, wer mir und wie überhaupt. Komplexität muss reduziert werden. Das habe ich doch schon einmal gesagt, geschrieben, festgestellt. Auch gut...once again. See you on MARS. Gestern beim Fernsehen eine zündende Idee für eine Kurzgeschichte gehabt. Der Wettbewerb läuft ja noch bis November...denke ich. In meinem Kopf ist die Story schon so gut wie fertig. Ich muss sie nur noch sauber zu Papier bringen. Veröffentlichung, fünfhundert Euro Preisgeld und eine Lesung auf der Leipziger Buchmesse, oder war es die Frankfurter? Irgendwie so halt. Einfach mal so in die Öffentlichkeit treten, so ins Rampenlicht torkeln, sich untern den Scheinwerfern im Ruhm suhlen...zumindest kurzzeitig. So haben Karrieren begonnen, hab ich mir sagen lassen. Da wird dann schon was Wahres dran sein.
Zwei Minuten Fame
Voll Zuversicht schwanke ich ins Neon,
Blick in die Kameras.
Schales Grinsen unterhalb der Decke,
Funkeln und Strahlen, immer wieder.
Worte verhallen im seelenlosen Nichts,
doch wenn alles vorüber,
spiegelt sich Welt wider im grauen Alltag.
bflo - 11. Aug, 10:11
