Nightmare
Samstag, 09. August, München
Ich weiß nicht genau, mit wem ich unterwegs bin, vermute aber, dass ich alleine gestartet war. Näheres kann ich nicht sagen. Permanent “on the road”, seit mittlerweile zehn Tagen. Jeden davon ungefähr acht stunden auf dem Fahrrad...immer zwischen hundertdreißig und hundertfünfzig Kilometer. Bis Budapest, so das Ziel, und vielleicht noch weiter gen Osten. Mal abwarten, was geschieht...Rumänien soll ja auch ganz schön sein, habe ich mir sagen lassen. Konditionell fühle ich mich topfit, war seit einem halben Jahr ziemlich oft im Fitnessstudio. AUSDAUER...KONDITION. Muskelmasse aufbauen, Lungenvolumen hinzugewinnen. Jede Faser in meinem Körper hat sich auf diese Reise vorbereitet...Donauradweg. Zuerst bis Passau, dann bis Wien und schließlich bis Budapest, so der Plan. Auch im Kopf bin ich frei, gut vorbereitet und hochmotiviert. Da war für mich alles klar. Immer am Wasser entlang...ab und an gab es eine kleinere Panne, ein kaputter Fahrradschlauch oder abgewetzte Bremsklötze. Sicherheit muss schon sein. Ansonsten läuft alles perfekt. Ich musste erstmal raus aus Deutschland, weg von ihr...vorerst. Was dann kommt, wird sich zeigen. In zwei bis drei Wochen soll es ja schon wieder zurückgehen und dann habe ich vor, einiges zu ändern. Doch vorerst bin ich hier unterwegs, Seite an Seite mit der Königin der europäischen Flüsse. Plötzlich ist der Weg zu Ende. Vor mir offenbart sich das blanke Nichts in Form eines riesigen Abgrundes. Pechschwarze Finsternis schlägt mir entgegen, als ich in die Schlucht blicke...es geht nicht weiter. Ich drehe mich um, will zurück, aber auch hinter mir nichts als unendliche Leere. Ich bin gefangen...möchte schreien. Dann wache ich auf. Schweißgebadet liege ich in meinem Bett...um drei Uhr nachts. ALPTRAUM. Doch diesmal schlafe ich, als ich mich etwas beruhigt und wieder in die Realität zurückgefunden habe, sofort wieder ein.
Ich weiß nicht genau, mit wem ich unterwegs bin, vermute aber, dass ich alleine gestartet war. Näheres kann ich nicht sagen. Permanent “on the road”, seit mittlerweile zehn Tagen. Jeden davon ungefähr acht stunden auf dem Fahrrad...immer zwischen hundertdreißig und hundertfünfzig Kilometer. Bis Budapest, so das Ziel, und vielleicht noch weiter gen Osten. Mal abwarten, was geschieht...Rumänien soll ja auch ganz schön sein, habe ich mir sagen lassen. Konditionell fühle ich mich topfit, war seit einem halben Jahr ziemlich oft im Fitnessstudio. AUSDAUER...KONDITION. Muskelmasse aufbauen, Lungenvolumen hinzugewinnen. Jede Faser in meinem Körper hat sich auf diese Reise vorbereitet...Donauradweg. Zuerst bis Passau, dann bis Wien und schließlich bis Budapest, so der Plan. Auch im Kopf bin ich frei, gut vorbereitet und hochmotiviert. Da war für mich alles klar. Immer am Wasser entlang...ab und an gab es eine kleinere Panne, ein kaputter Fahrradschlauch oder abgewetzte Bremsklötze. Sicherheit muss schon sein. Ansonsten läuft alles perfekt. Ich musste erstmal raus aus Deutschland, weg von ihr...vorerst. Was dann kommt, wird sich zeigen. In zwei bis drei Wochen soll es ja schon wieder zurückgehen und dann habe ich vor, einiges zu ändern. Doch vorerst bin ich hier unterwegs, Seite an Seite mit der Königin der europäischen Flüsse. Plötzlich ist der Weg zu Ende. Vor mir offenbart sich das blanke Nichts in Form eines riesigen Abgrundes. Pechschwarze Finsternis schlägt mir entgegen, als ich in die Schlucht blicke...es geht nicht weiter. Ich drehe mich um, will zurück, aber auch hinter mir nichts als unendliche Leere. Ich bin gefangen...möchte schreien. Dann wache ich auf. Schweißgebadet liege ich in meinem Bett...um drei Uhr nachts. ALPTRAUM. Doch diesmal schlafe ich, als ich mich etwas beruhigt und wieder in die Realität zurückgefunden habe, sofort wieder ein.
bflo - 10. Aug, 19:48
