Rumpelstilzchen
Montag, 04. August, München
Die große Welle kommt auf mich zu und droht mich wegzuspülen. Ich stehe da am Ufer und kann nicht weg...gar nichts machen, außer auszuharren. Der Himmel ist grau, wolkenverhangen und es riecht wieder nach Regen. In den letzten Tagen hat sich meine Sonne fast nicht mehr gezeigt, außer vielleicht ein- bis zweimal. Ich muss unweigerlich an diesen metallisch-brachialen Sound von Witt/Heppner aus den 90er Jahren denken. “Die Flut”, ein großer Song verbunden mit jeder Menge Erinnerung an das letzte Jahrzehnt. Das Wasser der Wellen transportiert es für mich von Ort zu Ort, eben dorthin, wo ich bin. Wann wird das Wetter denn endlich wieder besser? - Hoffentlich bald! - Sei einfach zuversichtlich! Immer doch.
Am frühen Nachmittag dann ein Lichtblick. Erinnerst du dich noch an die, sie so gut roch? Damals im Seminar! Weißt du doch! Logens...Was isn mit der? Ich sehe sie in der Bibliothek sitzen, über ihre Bücher und Unterlagen gebeugt. Schön wie sie da intensiv nachdenkt und heftig studiert. BEZAUBERND. Ich vergesse sie allerdings gleich wieder und mach das, weshalb ich hergekommen bin. Recherchieren. Plötzlich steht sie neben mir...einfach so, und unterhält sich mit mir. Wir schauen uns an...ein Blick in ihre tiefbraunen Mandelaugen erhellt meine Seele...tanzen. Sie lächelt, ich auch. Natürlich vergesse ich wieder nach ihrem Namen zu fragen. Namenloses Weiterleben...merke ich aber leider erst später. Mist. Wir trennen uns, aber sie sagt, sie sei morgen wieder hier in der Bibliothek. Ich bin gespannt, denn wenn ich nicht sowieso dort wäre um zu arbeiten, würde ich glatt extra wegen ihr rein fahren...vielleicht. Ich muss jede noch so kleine Chance nutzen. Was bleibt mir auch sonst übrig. Die Anonymität muss aufhören, morgen muss ich sie nach ihrem Namen fragen. Ich bin gespannt. Ich glaube, dass ich ihn sogar schon einmal gehört habe! Stefanie vermute ich unsicher und hoffe auf morgen. Glück muss man haben.
Die große Welle kommt auf mich zu und droht mich wegzuspülen. Ich stehe da am Ufer und kann nicht weg...gar nichts machen, außer auszuharren. Der Himmel ist grau, wolkenverhangen und es riecht wieder nach Regen. In den letzten Tagen hat sich meine Sonne fast nicht mehr gezeigt, außer vielleicht ein- bis zweimal. Ich muss unweigerlich an diesen metallisch-brachialen Sound von Witt/Heppner aus den 90er Jahren denken. “Die Flut”, ein großer Song verbunden mit jeder Menge Erinnerung an das letzte Jahrzehnt. Das Wasser der Wellen transportiert es für mich von Ort zu Ort, eben dorthin, wo ich bin. Wann wird das Wetter denn endlich wieder besser? - Hoffentlich bald! - Sei einfach zuversichtlich! Immer doch.
Am frühen Nachmittag dann ein Lichtblick. Erinnerst du dich noch an die, sie so gut roch? Damals im Seminar! Weißt du doch! Logens...Was isn mit der? Ich sehe sie in der Bibliothek sitzen, über ihre Bücher und Unterlagen gebeugt. Schön wie sie da intensiv nachdenkt und heftig studiert. BEZAUBERND. Ich vergesse sie allerdings gleich wieder und mach das, weshalb ich hergekommen bin. Recherchieren. Plötzlich steht sie neben mir...einfach so, und unterhält sich mit mir. Wir schauen uns an...ein Blick in ihre tiefbraunen Mandelaugen erhellt meine Seele...tanzen. Sie lächelt, ich auch. Natürlich vergesse ich wieder nach ihrem Namen zu fragen. Namenloses Weiterleben...merke ich aber leider erst später. Mist. Wir trennen uns, aber sie sagt, sie sei morgen wieder hier in der Bibliothek. Ich bin gespannt, denn wenn ich nicht sowieso dort wäre um zu arbeiten, würde ich glatt extra wegen ihr rein fahren...vielleicht. Ich muss jede noch so kleine Chance nutzen. Was bleibt mir auch sonst übrig. Die Anonymität muss aufhören, morgen muss ich sie nach ihrem Namen fragen. Ich bin gespannt. Ich glaube, dass ich ihn sogar schon einmal gehört habe! Stefanie vermute ich unsicher und hoffe auf morgen. Glück muss man haben.
bflo - 5. Aug, 16:57
