Weisheit auf zwei Rädern
Sonntag, 03. August, München
Die Lektüre von “Rave” beamt mich sogleich hoch...andere Sphäre...fremde Galaxie. Da passiert etwas mit mir, das ich aber nicht genauer beschreiben kann. Wenn die Drogen nicht wären, denn auf die kann man getrost verzichten...die braucht kein Mensch! Oder doch? Flucht aus der Realität in eine fiktive, andere Welt...THE GREAT ESCAPE. Diesen Gedanken werde ich für meine Magisterarbeit im Hinterkopf behalten. Ich komme darauf zurück. Frühmorgens sind es wieder die Vögel, die mich aus meinen unruhigen Träumen wecken. Da kann man ja nichts machen, denn so ist eben die Natur...nimmt keine Rücksicht auf den Wochentag. SONNTAGMORGEN. Muss natürlich dann gleich wieder raus aufs Rad und raus in die Welt. Der Regen der letzen Nacht und des frühen Tages hat die Luft etwas abgekühlt und die staubtrockene Erde gewaltig mit Feuchtigkeit durchsetzt. Wieder einmal fliegen mir die wildesten Gedanken zu...schlagartig. Wie einzelne Fetzen einer bunt gewebten Patchwork-Decke. Es sind teils erfreuliche Dinge, die mir da so in die Gehirnwindungen schießen, teilweise aber auch dunkle, düstere Impressionen. ZUKUNFTSFRAGEN. Was wird passieren wenn...? Und überhaupt und sowieso! Ja wie denn jetzt nun? Keine Ahnung, aber im Zweifel...für den Angeklagten? Immer doch. Gestern habe ich wieder angefangen den “Werther” zu lesen...großartiger Roman. Da steckt so viel Leben und Weisheit drin, dass es manchmal an den Seiten unter dem Buchdeckel heraus sprudeln möchte. Die besten Geschichten schreibt eben immer noch das Leben und da ist es gerade gut, wenn einer da ist, der sie achtsam und sorgfältig niederschreibt. Da ist dann äußerste Präzision geboten, die alles für die Nachwelt konserviert. Davon lernen können auch wir noch...gestern, heute, morgen...ständig.
Ja, so etwas fällt mir immer dann ein, wenn ich auf meinem Fahrrad sitze und durch die Wälder strample. Schon toll irgendwie. Bist du da ganz sicher? - Auf jeden...
Die Lektüre von “Rave” beamt mich sogleich hoch...andere Sphäre...fremde Galaxie. Da passiert etwas mit mir, das ich aber nicht genauer beschreiben kann. Wenn die Drogen nicht wären, denn auf die kann man getrost verzichten...die braucht kein Mensch! Oder doch? Flucht aus der Realität in eine fiktive, andere Welt...THE GREAT ESCAPE. Diesen Gedanken werde ich für meine Magisterarbeit im Hinterkopf behalten. Ich komme darauf zurück. Frühmorgens sind es wieder die Vögel, die mich aus meinen unruhigen Träumen wecken. Da kann man ja nichts machen, denn so ist eben die Natur...nimmt keine Rücksicht auf den Wochentag. SONNTAGMORGEN. Muss natürlich dann gleich wieder raus aufs Rad und raus in die Welt. Der Regen der letzen Nacht und des frühen Tages hat die Luft etwas abgekühlt und die staubtrockene Erde gewaltig mit Feuchtigkeit durchsetzt. Wieder einmal fliegen mir die wildesten Gedanken zu...schlagartig. Wie einzelne Fetzen einer bunt gewebten Patchwork-Decke. Es sind teils erfreuliche Dinge, die mir da so in die Gehirnwindungen schießen, teilweise aber auch dunkle, düstere Impressionen. ZUKUNFTSFRAGEN. Was wird passieren wenn...? Und überhaupt und sowieso! Ja wie denn jetzt nun? Keine Ahnung, aber im Zweifel...für den Angeklagten? Immer doch. Gestern habe ich wieder angefangen den “Werther” zu lesen...großartiger Roman. Da steckt so viel Leben und Weisheit drin, dass es manchmal an den Seiten unter dem Buchdeckel heraus sprudeln möchte. Die besten Geschichten schreibt eben immer noch das Leben und da ist es gerade gut, wenn einer da ist, der sie achtsam und sorgfältig niederschreibt. Da ist dann äußerste Präzision geboten, die alles für die Nachwelt konserviert. Davon lernen können auch wir noch...gestern, heute, morgen...ständig.
Ja, so etwas fällt mir immer dann ein, wenn ich auf meinem Fahrrad sitze und durch die Wälder strample. Schon toll irgendwie. Bist du da ganz sicher? - Auf jeden...
bflo - 4. Aug, 10:45
