Hoch am Himmel
Freitag, 25. Juli, München
Der Tag ist gekommen. Morgens erwache ich aus einem Alptraum…die Müllmänner, die sich lautstark vor meinem Fenster miteinander unterhalten, wecken mich um kurz vor acht. Irgendwo in den Bäumen zwitschern Vögel…es ist ein angenehmer Morgen. In meinem Traum hat ein alter Mann einen Freund von mir mit einer Gabel attackiert…wie im Film. Darüber, dass ich geweckt wurde bin ich nicht traurig. Vormittags rede ich mir beständig ein, dass es doch gar nicht so schlimm sei, ein Jahr älter zu werden. So ist eben der Lauf der Dinge. Etliche Freunde und Bekannte gratulieren mir per Sms oder E-Mail. Sie ist nicht unter ihnen, scheint mich heute wohl endgültig vergessen zu haben. Ihr eigener Geburtstag fiel in die Zeit nach Südafrika. POKALFINALE, FEIER, RAUSCH. Eine Party, von der ich viel zu schnell verschwunden bin…damals, vor drei Monaten. Es fühlt sich an, als sei das Jahre her. Geburtstage bedeuten ihr nichts, mir ja irgendwie auch nicht, und trotzdem hätte ich mich über einen Gruß von ihr natürlich gefreut. Ich warte! Wie lange? Ich bin geduldig, werde geduldig sein. Zu lange? Ich hoffe nicht!
Abends dann Kinoopenair am Königsplatz. Mit ein paar Freunden zu „Sex and the city“. Eigentlich ein Frauenfilm, aber ich konnte das nicht ändern. Ich wollte an meinem Geburtstag unbedingt da hin…der Film war dabei eher Nebensache.
Zwei Idioten moderieren den Streifen gegen zehn Uhr an…sie sind nur noch peinlich…FREMDSCHÄMEN. Das ist definitiv kein Männerfilm, ganz gewiss nicht. Irgendwann mache ich es mir auf meiner Decke gemütlich, höre nur noch Stimmen von der Leinwand und blicke nachdenklich in den Sternenhimmel.
„Ich seh den Sternenhimmel, Sternenhimmel, Sternenhimmel, oho…“
Darum wollte ich unbedingt hier her…im Freien einen Blick in die Unendlichkeit wagen.
Ich tauche komplett in sie ein, verschwinde darin und bin frei…Sprachfetzen dringen an meine Ohren, verdichten sich aber sofort zu einem dichten Knäuel Stimmengewirr.
Da, eine Sternschnuppe! Ich schließe die Augen und wünsche mir etwas. "Happy birthday to me", murmle ich vor mich hin. Genau darum bin ich hergekommen.
Der Tag ist gekommen. Morgens erwache ich aus einem Alptraum…die Müllmänner, die sich lautstark vor meinem Fenster miteinander unterhalten, wecken mich um kurz vor acht. Irgendwo in den Bäumen zwitschern Vögel…es ist ein angenehmer Morgen. In meinem Traum hat ein alter Mann einen Freund von mir mit einer Gabel attackiert…wie im Film. Darüber, dass ich geweckt wurde bin ich nicht traurig. Vormittags rede ich mir beständig ein, dass es doch gar nicht so schlimm sei, ein Jahr älter zu werden. So ist eben der Lauf der Dinge. Etliche Freunde und Bekannte gratulieren mir per Sms oder E-Mail. Sie ist nicht unter ihnen, scheint mich heute wohl endgültig vergessen zu haben. Ihr eigener Geburtstag fiel in die Zeit nach Südafrika. POKALFINALE, FEIER, RAUSCH. Eine Party, von der ich viel zu schnell verschwunden bin…damals, vor drei Monaten. Es fühlt sich an, als sei das Jahre her. Geburtstage bedeuten ihr nichts, mir ja irgendwie auch nicht, und trotzdem hätte ich mich über einen Gruß von ihr natürlich gefreut. Ich warte! Wie lange? Ich bin geduldig, werde geduldig sein. Zu lange? Ich hoffe nicht!
Abends dann Kinoopenair am Königsplatz. Mit ein paar Freunden zu „Sex and the city“. Eigentlich ein Frauenfilm, aber ich konnte das nicht ändern. Ich wollte an meinem Geburtstag unbedingt da hin…der Film war dabei eher Nebensache.
Zwei Idioten moderieren den Streifen gegen zehn Uhr an…sie sind nur noch peinlich…FREMDSCHÄMEN. Das ist definitiv kein Männerfilm, ganz gewiss nicht. Irgendwann mache ich es mir auf meiner Decke gemütlich, höre nur noch Stimmen von der Leinwand und blicke nachdenklich in den Sternenhimmel.
„Ich seh den Sternenhimmel, Sternenhimmel, Sternenhimmel, oho…“
Darum wollte ich unbedingt hier her…im Freien einen Blick in die Unendlichkeit wagen.
Ich tauche komplett in sie ein, verschwinde darin und bin frei…Sprachfetzen dringen an meine Ohren, verdichten sich aber sofort zu einem dichten Knäuel Stimmengewirr.
Da, eine Sternschnuppe! Ich schließe die Augen und wünsche mir etwas. "Happy birthday to me", murmle ich vor mich hin. Genau darum bin ich hergekommen.
bflo - 26. Jul, 14:38
