Glow in the dark
Freitag, 18. April, München
Die verrücktesten Dinge fallen einem immer dann ein, wenn man gar nicht explizit über sie nachdenkt. So auch die folgende Episode aus Budapest.
In Pasing stehe ich auf dem Bahnsteig und denke an den Leuchtfinger-Mann.
Es muss gegen vier Uhr morgens gewesen sein, als wir im verrauchten Club auf der Pest-Seite der Stadt standen und er plötzlich aufgetaucht ist.
Ich unterhielt mich gerade angeregt mit einem jungen Mädchen, als er sich neben uns stellte, um uns seinen Zaubertrick vorzuführen. Und der ging so: Er zog sich einen neongelb leuchtenden Aufsatz über den Zeigefinger und vollführte mit ungeheuerem Tempo irrwitzige Tricks. Meinem Mädel durch zur Nase rein und zum Hintern wieder raus, durchs linke Ohr rein, durchs rechte Ohr wieder zurück an seine Hand. Natürlich nicht wirklich, denn er hat nur so getan, aber das Ganze sah auf Grund der hohen Geschwindigkeit täuschend echt aus. Meine Gesprächspartnerin zeigte sich beeindruckt und auch ich war bass erstaunt. Für umgerechnet fünf Euro, so der Verkäufer, könnte auch ich in den Genuss dieser Leuchtfinger kommen. Ich lehnte mehrfach dankend ab, auch als er mir einen Freundschaftspreis von vier Euro anbot. Er sei ja morgen schon wieder in London und übermorgen in Helsinki, so dass ich heute noch zuschlagen müsse. München kenne er auch und im Oktober komme er wieder in die bayrische Landeshauptstadt. Er lachte ständig, auch wenn ich nichts kaufte. Wir verabschiedeten uns per Handschlag und er verschwand ebenso schnell, wie er aufgetaucht war. Mittlerweile hatte auch meine Gesprächspartnerin mich verlassen und war aus dem Club hinaus in den erwachenden Morgen gezogen.
Die verrücktesten Dinge fallen einem immer dann ein, wenn man gar nicht explizit über sie nachdenkt. So auch die folgende Episode aus Budapest.
In Pasing stehe ich auf dem Bahnsteig und denke an den Leuchtfinger-Mann.
Es muss gegen vier Uhr morgens gewesen sein, als wir im verrauchten Club auf der Pest-Seite der Stadt standen und er plötzlich aufgetaucht ist.
Ich unterhielt mich gerade angeregt mit einem jungen Mädchen, als er sich neben uns stellte, um uns seinen Zaubertrick vorzuführen. Und der ging so: Er zog sich einen neongelb leuchtenden Aufsatz über den Zeigefinger und vollführte mit ungeheuerem Tempo irrwitzige Tricks. Meinem Mädel durch zur Nase rein und zum Hintern wieder raus, durchs linke Ohr rein, durchs rechte Ohr wieder zurück an seine Hand. Natürlich nicht wirklich, denn er hat nur so getan, aber das Ganze sah auf Grund der hohen Geschwindigkeit täuschend echt aus. Meine Gesprächspartnerin zeigte sich beeindruckt und auch ich war bass erstaunt. Für umgerechnet fünf Euro, so der Verkäufer, könnte auch ich in den Genuss dieser Leuchtfinger kommen. Ich lehnte mehrfach dankend ab, auch als er mir einen Freundschaftspreis von vier Euro anbot. Er sei ja morgen schon wieder in London und übermorgen in Helsinki, so dass ich heute noch zuschlagen müsse. München kenne er auch und im Oktober komme er wieder in die bayrische Landeshauptstadt. Er lachte ständig, auch wenn ich nichts kaufte. Wir verabschiedeten uns per Handschlag und er verschwand ebenso schnell, wie er aufgetaucht war. Mittlerweile hatte auch meine Gesprächspartnerin mich verlassen und war aus dem Club hinaus in den erwachenden Morgen gezogen.
bflo - 21. Apr, 00:06
