Wen die Götter lieben,
Freitag, 11. April, München
den rufen sie früh zu sich. Man muss das Leben genießen, wie es auch kommt. Kaum zurück in München droht mich der Alltagstrott wieder einzuholen. Er ist mir bereits bedenklich dicht auf den Fersen. Also stürze ich mich einmal mehr in die Arbeit, die hier in den letzten Tagen liegen geblieben ist. Am Montag sind die Semesterferien zu Ende, die Vorlesungen beginnen wieder. Alles läuft wieder in den geregelten, alten Bahnen. Veränderungen gab es kaum...nichts Neues.
Ich muss Vieles anders machen, aber was und vor allem wie? „Bleibt alles anders!“
Ich muss die Dinge anders anpacken, die alten, festgefahrenen Wege verlassen…neue Strecken erkunden. Obwohl ich viel zu tun hätte, bleib ein bisschen Zeit für einen kleinen Spaziergang. Der macht den Kopf frei und bringt den Kreislauf in Schwung. REVOLTION…NEUANFANG. Das weiche Gras knirscht angenehm unter meinen Fußtritten. Jung zu sterben muss grausam sein, da kann selbst der Sinnspruch der Griechen oder Römer nichts daran ändern. Ich marschiere die Landstraße entlang und entdecke ein kleines Holzkreuz am Rand im Gras. Autounfall…drei junge Leute tot…19, 16 und 18 Jahre alt. Ich verharre einige Sekunden und gehe dann weiter. Nach einiger Zeit drehe ich mich um, aber da ist das hölzerne Mahnmal auch schon aus meinem Blickfeld verschwunden und liegt weit zurück in der einsetzenden Dunkelheit. Wen die Götter lieben…
den rufen sie früh zu sich. Man muss das Leben genießen, wie es auch kommt. Kaum zurück in München droht mich der Alltagstrott wieder einzuholen. Er ist mir bereits bedenklich dicht auf den Fersen. Also stürze ich mich einmal mehr in die Arbeit, die hier in den letzten Tagen liegen geblieben ist. Am Montag sind die Semesterferien zu Ende, die Vorlesungen beginnen wieder. Alles läuft wieder in den geregelten, alten Bahnen. Veränderungen gab es kaum...nichts Neues.
Ich muss Vieles anders machen, aber was und vor allem wie? „Bleibt alles anders!“
Ich muss die Dinge anders anpacken, die alten, festgefahrenen Wege verlassen…neue Strecken erkunden. Obwohl ich viel zu tun hätte, bleib ein bisschen Zeit für einen kleinen Spaziergang. Der macht den Kopf frei und bringt den Kreislauf in Schwung. REVOLTION…NEUANFANG. Das weiche Gras knirscht angenehm unter meinen Fußtritten. Jung zu sterben muss grausam sein, da kann selbst der Sinnspruch der Griechen oder Römer nichts daran ändern. Ich marschiere die Landstraße entlang und entdecke ein kleines Holzkreuz am Rand im Gras. Autounfall…drei junge Leute tot…19, 16 und 18 Jahre alt. Ich verharre einige Sekunden und gehe dann weiter. Nach einiger Zeit drehe ich mich um, aber da ist das hölzerne Mahnmal auch schon aus meinem Blickfeld verschwunden und liegt weit zurück in der einsetzenden Dunkelheit. Wen die Götter lieben…
bflo - 12. Apr, 15:47
