Des Nächtens

Sonntag, 10. Februar 2008, München

Wenn es dunkel wird, sollte man raus auf die Straße. Die Enge der eigenen vier Wände scheint einen förmlich zu erdrücken. Das Universum steht uns offen und wir können gehen, wohin wir wollen. Die Stadt lebt, denn überall regt und bewegt sich etwas. Nichts ist Stillstand, alles ist Leben.
Die Schuhe machen ein angenehm kratzendes Geräusch auf dem frostigen Straßenbelag. Irgendwo in der Ferne heult ein Martinshorn…ein Hund bellt.
Die Straßenlaternen werfen ein fahles Licht auf mich, so dass mein schwarzer Schatten vor mir tanzt. Sonst herrscht Stille. Ich liebe diese Ruhe, mitten in der Stadt, nur etwas abseits vom großen Zentrum. Ja, das gibt es noch. Darüber bin ich sehr froh, denn so etwas schafft Rückzugsmöglichkeiten, neue Räume und offene Welten.
„Wenn ich die stummen Blicke schicke,
sie wie Rummenigge kicke, meint ihr, checkt sie das?“
Ich bin absolut gespannt, wie sich das entwickelt. Immer diese Sache mit den Frauen. Eben gleich raus und testen. Es ist zwar noch nicht frostig draußen, aber immer hin herrscht schon die Dunkelheit. Bayern spielt auch gerade noch gegen Bremen. Mal sehen…1:1. Ist das alles?
WG121 - 11. Feb, 17:30

1:1? Beste Voraussetzungen um in die Verlängerung zu gehen. Mit der Frau versteht sich. ;-)

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