Spurensuche
Montag, 21. Juli, München
Als ich frühmorgens erwache, merke ich, dass ich wie ein Stein geschlafen habe, obwohl ich gar nicht so spät ins Bett gekommen bin. Es ist ein typischer Morgen danach, an dem man sich zwar schlapp und zunächst matt fühlt, einem sonst aber nichts fehlt. Die rasenden Kopfschmerzen sollten am Nachmittag kommen. Ich betreibe Ursachenforschung und versuche damit irgendjemandem den „schwarzen Peter“ zuzuschieben. Wie hatte es wieder soweit kommen können. Es war plötzlich alles zu viel geworden. Da denkst du an die gemeinsamen Minuten mit ihr, die so schön waren, dass du dir wünschst, sie mögen niemals enden oder immer wiederkehren. Du genießt jede Sekunde, die du mit ihr zusammen bist, hängst nur an ihren Lippen und lauscht jedem ihrer Worte. Dann ist die gemeinsame Zeit um, die Wege trennen sich und du hörst tagelang nichts mehr von ihr, obwohl sie versprochen hatte, sich zu melden. Das gibt dir dann irgendwie einen Stich, irgendwohin, wahrscheinlich mitten ins Herz. Dabei wirst du so traurig, dass es dich schier zu Boden drückt und du glaubst, nicht mehr aufstehen zu können. Dann fragst du dich, warum die gemeinsam verbrachte Zeit eine Ausnahme darstellt, nicht zur Regel werden und öfter stattfinden kann. Das ist der Moment, in dem du begreifst, dass in der Beziehung zu ihr alles verloren zu sein scheint. DAS IST DIE URSACHE. Du gehst frustriert auf eine Party, wo wieder alles anders läuft, als du es dir gewünscht hast. Du wirst noch trauriger und beginnst Bier zu trinken…viel Bier, in der Hoffnung das würde irgendetwas ändern. Fehlanzeige. DAS IST DIE URSACHE. Ich sollte endlich lernen Dinge aktiv zu verändern, Sachen anzupacken und Neues zu wagen. Es scheint aber so zu sein, dass es, immer wenn ich es niederschreibe noch schwerer wird.
Ich liege auf dem Bett, verschränke die Arme hinter meinem Nacken und starre an die Decke. Dabei döse ich ein und was bleibt, ist das seltsame Gefühl der geistigen Verwirrtheit.
Als ich frühmorgens erwache, merke ich, dass ich wie ein Stein geschlafen habe, obwohl ich gar nicht so spät ins Bett gekommen bin. Es ist ein typischer Morgen danach, an dem man sich zwar schlapp und zunächst matt fühlt, einem sonst aber nichts fehlt. Die rasenden Kopfschmerzen sollten am Nachmittag kommen. Ich betreibe Ursachenforschung und versuche damit irgendjemandem den „schwarzen Peter“ zuzuschieben. Wie hatte es wieder soweit kommen können. Es war plötzlich alles zu viel geworden. Da denkst du an die gemeinsamen Minuten mit ihr, die so schön waren, dass du dir wünschst, sie mögen niemals enden oder immer wiederkehren. Du genießt jede Sekunde, die du mit ihr zusammen bist, hängst nur an ihren Lippen und lauscht jedem ihrer Worte. Dann ist die gemeinsame Zeit um, die Wege trennen sich und du hörst tagelang nichts mehr von ihr, obwohl sie versprochen hatte, sich zu melden. Das gibt dir dann irgendwie einen Stich, irgendwohin, wahrscheinlich mitten ins Herz. Dabei wirst du so traurig, dass es dich schier zu Boden drückt und du glaubst, nicht mehr aufstehen zu können. Dann fragst du dich, warum die gemeinsam verbrachte Zeit eine Ausnahme darstellt, nicht zur Regel werden und öfter stattfinden kann. Das ist der Moment, in dem du begreifst, dass in der Beziehung zu ihr alles verloren zu sein scheint. DAS IST DIE URSACHE. Du gehst frustriert auf eine Party, wo wieder alles anders läuft, als du es dir gewünscht hast. Du wirst noch trauriger und beginnst Bier zu trinken…viel Bier, in der Hoffnung das würde irgendetwas ändern. Fehlanzeige. DAS IST DIE URSACHE. Ich sollte endlich lernen Dinge aktiv zu verändern, Sachen anzupacken und Neues zu wagen. Es scheint aber so zu sein, dass es, immer wenn ich es niederschreibe noch schwerer wird.
Ich liege auf dem Bett, verschränke die Arme hinter meinem Nacken und starre an die Decke. Dabei döse ich ein und was bleibt, ist das seltsame Gefühl der geistigen Verwirrtheit.
bflo - 21. Jul, 17:49
