Mobile Gesellschaft
Donnerstag, 17. April, München
Was mich der Alltag lehrt? Der Bus kommt immer zur falschen Zeit! Sie schlendert gemächlich auf der anderen Straßenseite, ich haste zunächst schnell vorüber. Nach einem Semester im Ausland, ist sie nun wieder in der Stadt. Wir haben vor vier Jahren zusammen Abitur gemacht…ich mag sie recht gern, auch wenn wir früher gar nicht soviel Kontakt hatten. Aber plötzlich gibt es irgendeinen Kurs, irgendeine Unternehmung, die einen zusammenschweißt ohne dass man es mitbekommt. Meine Erinnerung ist dunkel, aber es muss wohl mit dieser Klassenfahrt nach Hamburg zu tun haben. Da war sie auch dabei…ich erkläre mir das eben so. Dann spreche ich sie an. Wie weit wir schon mit den Vorbereitungen für das Abiturtreffen im Juni sind und ob viele von uns daran Interesse hätten, fragt sie. Ich antworte mit „relativ fortgeschritten“ auf die erste und mit „ja viele“ auf die zweite Frage. Eine kurze, bedeutungslose Konversation entsteht. Dann kommt ihr Bus und wir verabschieden uns hastig, bevor sie in einem Meer von berufstätigen Pendlern, die sich hektisch in das Verkehrsmittel drängen, verschwindet. Ich gehe weiter, betrete den Bahnhof und denke an meinen bevorstehenden Tag an der Uni. Dabei verlieren sich meine Gedanken langsam in der Unendlichkeit.
Was mich der Alltag lehrt? Der Bus kommt immer zur falschen Zeit! Sie schlendert gemächlich auf der anderen Straßenseite, ich haste zunächst schnell vorüber. Nach einem Semester im Ausland, ist sie nun wieder in der Stadt. Wir haben vor vier Jahren zusammen Abitur gemacht…ich mag sie recht gern, auch wenn wir früher gar nicht soviel Kontakt hatten. Aber plötzlich gibt es irgendeinen Kurs, irgendeine Unternehmung, die einen zusammenschweißt ohne dass man es mitbekommt. Meine Erinnerung ist dunkel, aber es muss wohl mit dieser Klassenfahrt nach Hamburg zu tun haben. Da war sie auch dabei…ich erkläre mir das eben so. Dann spreche ich sie an. Wie weit wir schon mit den Vorbereitungen für das Abiturtreffen im Juni sind und ob viele von uns daran Interesse hätten, fragt sie. Ich antworte mit „relativ fortgeschritten“ auf die erste und mit „ja viele“ auf die zweite Frage. Eine kurze, bedeutungslose Konversation entsteht. Dann kommt ihr Bus und wir verabschieden uns hastig, bevor sie in einem Meer von berufstätigen Pendlern, die sich hektisch in das Verkehrsmittel drängen, verschwindet. Ich gehe weiter, betrete den Bahnhof und denke an meinen bevorstehenden Tag an der Uni. Dabei verlieren sich meine Gedanken langsam in der Unendlichkeit.
bflo - 19. Apr, 18:58
