Inventur des Herzens
Samstag, 29. März, München
Ich habe mich von der Clique entfernt. Eigentlich habe ich auch früher nie zu einhundert Prozent dazugehört, aber wenigstens zu siebzig Prozent war ich immer dabei. Das ist jetzt anders. Ich bin antriebslos, müde und sehe kaum noch eine Perspektive…in der Clique versteht sich. Im Moment suche ich überall im Leben meinen Standpunkt, warum sollten Freunde dabei eine Ausnahme bilden?
Ich mühe mich zu evaluieren, wie viel diese Freunde eigentlich noch wert sind. Manche sind mir lieb und teuer, die möchte ich nicht missen. Andererseits fühle ich mich manchmal kaum anerkannt…in der Clique versteht sich. Also breche ich auf zu neuen Zielen, suche nach neuen Menschen in meinem Leben. Ich habe meine Mitte noch nicht gefunden. Was will ich? Ich drehe mich im Kreis, um mich selbst und werde dabei immer schneller.
„Dies ist meine Mütze,
dies ist mein Mantel,
hier mein Rasierzeug
im Beutel aus Leinen.“
Ich mache eine Bestandsaufnahme, eine Inventur des Herzens. Ich muss lange nachdenken und nach und nach all das rauswerfen, was mir nichts mehr bedeutet. Es ist schwierig loszulassen, aber ich muss den nächsten Schritt in meinem Leben gehen. Ich muss loslassen können…Verbindungen kappen und alte Bande verwerfen. Auch nach der Inventur bleibt noch genug übrig.
Ich nehme mir vor, noch mehr aufzuschreiben, alles Mögliche zu notieren und daraus Geschichten zu entwerfen. Geschichten meines Lebens, Geschichten aus (m)einem Leben.
„Die Bleistiftmine
lieb ich am meisten:
Tags schreibt sie mir Verse,
die nachts ich erdacht.“
Ich achte die unglaubliche Macht des geschriebenen Wortes. Niemand sollte sie unterschätzen.
Durch meine Bestandsaufnahme werde ich wieder mehr Platz schaffen…mehr Platz für meine Freunde und für die Musik. Ich höre den halben Tag lang diesen Oldie „Sugar, sugar“. Wahrlich ein Song für die Ewigkeit. Wie viele dieser Inventuren mag er schon „überlebt“ haben? Er wird auch aus meiner unbeschadet hervorgehen…und mich stärker gemacht haben.
Die suche nach meinem „Candy Girl“ geht weiter, denn eigentlich hat sie gerade erst richtig begonnen.
Ich habe mich von der Clique entfernt. Eigentlich habe ich auch früher nie zu einhundert Prozent dazugehört, aber wenigstens zu siebzig Prozent war ich immer dabei. Das ist jetzt anders. Ich bin antriebslos, müde und sehe kaum noch eine Perspektive…in der Clique versteht sich. Im Moment suche ich überall im Leben meinen Standpunkt, warum sollten Freunde dabei eine Ausnahme bilden?
Ich mühe mich zu evaluieren, wie viel diese Freunde eigentlich noch wert sind. Manche sind mir lieb und teuer, die möchte ich nicht missen. Andererseits fühle ich mich manchmal kaum anerkannt…in der Clique versteht sich. Also breche ich auf zu neuen Zielen, suche nach neuen Menschen in meinem Leben. Ich habe meine Mitte noch nicht gefunden. Was will ich? Ich drehe mich im Kreis, um mich selbst und werde dabei immer schneller.
„Dies ist meine Mütze,
dies ist mein Mantel,
hier mein Rasierzeug
im Beutel aus Leinen.“
Ich mache eine Bestandsaufnahme, eine Inventur des Herzens. Ich muss lange nachdenken und nach und nach all das rauswerfen, was mir nichts mehr bedeutet. Es ist schwierig loszulassen, aber ich muss den nächsten Schritt in meinem Leben gehen. Ich muss loslassen können…Verbindungen kappen und alte Bande verwerfen. Auch nach der Inventur bleibt noch genug übrig.
Ich nehme mir vor, noch mehr aufzuschreiben, alles Mögliche zu notieren und daraus Geschichten zu entwerfen. Geschichten meines Lebens, Geschichten aus (m)einem Leben.
„Die Bleistiftmine
lieb ich am meisten:
Tags schreibt sie mir Verse,
die nachts ich erdacht.“
Ich achte die unglaubliche Macht des geschriebenen Wortes. Niemand sollte sie unterschätzen.
Durch meine Bestandsaufnahme werde ich wieder mehr Platz schaffen…mehr Platz für meine Freunde und für die Musik. Ich höre den halben Tag lang diesen Oldie „Sugar, sugar“. Wahrlich ein Song für die Ewigkeit. Wie viele dieser Inventuren mag er schon „überlebt“ haben? Er wird auch aus meiner unbeschadet hervorgehen…und mich stärker gemacht haben.
Die suche nach meinem „Candy Girl“ geht weiter, denn eigentlich hat sie gerade erst richtig begonnen.
bflo - 29. Mär, 19:46
