Nutzloses Nachdenken
Mittwoch, 26. März, München
Der Winter ist endgültig noch einmal zurückgekehrt. Darüber bin ich ein bisschen froh. Schneeflocken, nasse Straßen und Eisblumen am Fenster, das alles gab es diesen Winter kaum. Wattige Flocken haben sich auf meinem Fensterbrett gesammelt und bilden früh morgens um sieben Uhr eine niedrige, aber dennoch vorhandene Schneedecke. Doch bereits nach drei Stunden ist alles vorbei, die letzte Flocke geschmolzen und die weiße Decke ist zu tau geworden.
Trotzdem bin ich traurig, obwohl ich mich wegen des bevorstehenden Urlaubs eigentlich freuen sollte.
Sie hat sich nicht mehr gemeldet. Morgen werden es zwei Wochen seit unserem letzten Kontakt. Ich hatte ihr noch eine Nachricht geschickt, die unbeantwortet blieb. Sie anzurufen finde ich zu aufdringlich. Es muss auch so gehen. Was genau mit ihr los ist, weiß ich auch nicht.
Meine Trauer rührt aus dem Bewusstsein der vielen verpassten Chancen der letzten Monate und Jahre. In Beziehungsfragen habe ich einfach zu viel falsch und zu wenig richtig gemacht. Eigentlich fast gar nichts. Ich habe mir vorgenommen in Budapest viel nachzudenken und einfach die zeit zu genießen. Ich kann es kaum mehr erwarten. Ich will meinen Standort finden und versuchen mein Leben ein bisschen zu ordnen, in erster Linie aber nachzudenken.
Und ich muss Budapest bei Nacht sehen und die Eindrücke aufsaugen. Wer weiß, was dann alles passieren kann.
Der Winter ist endgültig noch einmal zurückgekehrt. Darüber bin ich ein bisschen froh. Schneeflocken, nasse Straßen und Eisblumen am Fenster, das alles gab es diesen Winter kaum. Wattige Flocken haben sich auf meinem Fensterbrett gesammelt und bilden früh morgens um sieben Uhr eine niedrige, aber dennoch vorhandene Schneedecke. Doch bereits nach drei Stunden ist alles vorbei, die letzte Flocke geschmolzen und die weiße Decke ist zu tau geworden.
Trotzdem bin ich traurig, obwohl ich mich wegen des bevorstehenden Urlaubs eigentlich freuen sollte.
Sie hat sich nicht mehr gemeldet. Morgen werden es zwei Wochen seit unserem letzten Kontakt. Ich hatte ihr noch eine Nachricht geschickt, die unbeantwortet blieb. Sie anzurufen finde ich zu aufdringlich. Es muss auch so gehen. Was genau mit ihr los ist, weiß ich auch nicht.
Meine Trauer rührt aus dem Bewusstsein der vielen verpassten Chancen der letzten Monate und Jahre. In Beziehungsfragen habe ich einfach zu viel falsch und zu wenig richtig gemacht. Eigentlich fast gar nichts. Ich habe mir vorgenommen in Budapest viel nachzudenken und einfach die zeit zu genießen. Ich kann es kaum mehr erwarten. Ich will meinen Standort finden und versuchen mein Leben ein bisschen zu ordnen, in erster Linie aber nachzudenken.
Und ich muss Budapest bei Nacht sehen und die Eindrücke aufsaugen. Wer weiß, was dann alles passieren kann.
bflo - 26. Mär, 23:58
