The storm is over
Sonntag, 02. März, München
Wenn der Sturm vorüber ist, beginnen die Aufräumarbeiten. Die Natur wehrt sich und reagiert mit Trotz gegen die herrischen Menschen. Als ich das Haus verlasse, bläst der Wind immer noch recht heftig. Zum Glück ist der Weg ins Wahllokal nicht weit…ich gehe zu Fuß. Drinnen, fünf Kabinen, alle voll. Na super…ich muss warten. Ich warte also und denke nach. Einer der Stimmzettel ist rosafarben und einen Quadratmeter groß. Namen, nichts als Namen. Umständlich hantiere ich mit dem Papier, lese und verteile brav meine Stimmen. Drei, zwei, eins, meins. Falten, Sortieren, Aufstehen. Nach einiger Zeit tauche ich wieder hinter der braunen Sperrholzwand auf, verlasse den Wahlraum, gehe nach Hause und hole mein Rad. Hinaus in den Wind…die Blätter tanzen.
Fast einen Monat ist sie jetzt in Südafrika. Sie meldet sich auch selten…Abriss…gestörte Kommunikation. Die Sprache erreicht nicht das Bewusstsein. Welche Sprache? Sie antwortet doch nicht! Stimmt, hatte ich nicht bedacht. Dort scheint sicherlich die Sonne. Ich hatte keinen Abschied. Wiedersehen in fünf Wochen…möglicherweise. Dann hat sie Geburtstag. Die Zukunft ist ungewiss, alles ist ungewiss.
„Ich bin Kurt (16) und ich bin Neo-Nazi!“, verkündet so ein Kerl in einer RTL-Doku. Die Eltern sind ratlos. Der Sender macht mich fertig. IRRE!
Letzte Nacht einen seltsamen Traum gehabt: Ich jogge durch den Park hinter meinem alten Gymnasium. Auf einer Bank sitzt Franck Ribéry und raucht lässig eine Zigarette. Er wirkt nett. Ich grüße freundlich und laufe an ihm vorbei, als ob nichts wäre. Draußen beackert ein Specht den Baum vor meinem Fenster und katapultiert mich wieder in die Wirklichkeit.
Wenn der Sturm vorüber ist, beginnen die Aufräumarbeiten. Die Natur wehrt sich und reagiert mit Trotz gegen die herrischen Menschen. Als ich das Haus verlasse, bläst der Wind immer noch recht heftig. Zum Glück ist der Weg ins Wahllokal nicht weit…ich gehe zu Fuß. Drinnen, fünf Kabinen, alle voll. Na super…ich muss warten. Ich warte also und denke nach. Einer der Stimmzettel ist rosafarben und einen Quadratmeter groß. Namen, nichts als Namen. Umständlich hantiere ich mit dem Papier, lese und verteile brav meine Stimmen. Drei, zwei, eins, meins. Falten, Sortieren, Aufstehen. Nach einiger Zeit tauche ich wieder hinter der braunen Sperrholzwand auf, verlasse den Wahlraum, gehe nach Hause und hole mein Rad. Hinaus in den Wind…die Blätter tanzen.
Fast einen Monat ist sie jetzt in Südafrika. Sie meldet sich auch selten…Abriss…gestörte Kommunikation. Die Sprache erreicht nicht das Bewusstsein. Welche Sprache? Sie antwortet doch nicht! Stimmt, hatte ich nicht bedacht. Dort scheint sicherlich die Sonne. Ich hatte keinen Abschied. Wiedersehen in fünf Wochen…möglicherweise. Dann hat sie Geburtstag. Die Zukunft ist ungewiss, alles ist ungewiss.
„Ich bin Kurt (16) und ich bin Neo-Nazi!“, verkündet so ein Kerl in einer RTL-Doku. Die Eltern sind ratlos. Der Sender macht mich fertig. IRRE!
Letzte Nacht einen seltsamen Traum gehabt: Ich jogge durch den Park hinter meinem alten Gymnasium. Auf einer Bank sitzt Franck Ribéry und raucht lässig eine Zigarette. Er wirkt nett. Ich grüße freundlich und laufe an ihm vorbei, als ob nichts wäre. Draußen beackert ein Specht den Baum vor meinem Fenster und katapultiert mich wieder in die Wirklichkeit.
bflo - 2. Mär, 23:33
