Karussell
Dienstag, 26. Februar, München
Was für ein herrlicher Tag. Sonne pur, überall in der ganzen Stadt. Eigentlich sollte man sich heute nur draußen aufhalten, so schön ist es.
Da trifft man sich rein zufällig schon morgens um kurz vor neun in der S-Bahn. Für den Nachmittag, in ihrer Mittagspause, sind wir verabredet. Das wurde bereits gestern ausgemacht. Ich habe sie zuerst gar nicht bemerkt, so vertieft war ich in mein Buch. Sie sitzt, ich stehe. Sie liest auch, schaut nicht auf und wir sehen uns nicht, so versunken bin ich in „Rave“. Was für ein Buch…herrlich kaputt, aber dennoch realistisch, da bin ich mir sicher. „Mensch Rainald, klasse. – Danke, danke!“. Zufälle gibt es. Da macht man nix aus und ich steige genau zu der Zeit, in die S-Bahn ein, in der sie sitzt und zwar zu genau der Zeit, in dem sie da sitzt. Im selben Wagen. „Sachmal spinn ich?“. Wir begegnen uns erst an der Tür, grüßen uns. Sie ist müde, gähnt leicht hinter vorgehaltener Hand. Ich auch. „Bis später dann! – Ja, schönen Vormittag! – Danke!“
Es ist heiß…überall laufen die Rechner. Ich höre das Surren; Geräusche aus weiter Ferne. Trotz Sonnenschein arbeite ich drei Stunden sehr konzentriert, bevor ich mich auf den Weg zu ihr mache. Mittagspause. Ich gehe die Ludwigsstraße entlang…ist ja viel zu schönes Wetter um die Bahn zu nehmen.
Später sitzen wir gemütlich am Rindermarkt und genießen ihre Mittagspause. Vom Viktualienmarkt wehen Wortfetzen herüber. Unglaublich, wie viel los ist, wenn es in München Frühling wird. Von allen Seiten her strömen die Menschen. Die Stunde vergeht schnell…wir trennen uns. Ich muss zurück an die Uni und weiterarbeiten. Sie berät Kunden. „Ich bin dann mal weg!“ – „Kann ich nur empfehlen!“ Die Sonnenhungrigen Mittagmacher verschwinden langsam wieder in den Geschäften und Büros. Das Leben geht weiter. Für sechzig Minuten stand die Welt still. Jetzt dreht sie sich wieder.
Was für ein herrlicher Tag. Sonne pur, überall in der ganzen Stadt. Eigentlich sollte man sich heute nur draußen aufhalten, so schön ist es.
Da trifft man sich rein zufällig schon morgens um kurz vor neun in der S-Bahn. Für den Nachmittag, in ihrer Mittagspause, sind wir verabredet. Das wurde bereits gestern ausgemacht. Ich habe sie zuerst gar nicht bemerkt, so vertieft war ich in mein Buch. Sie sitzt, ich stehe. Sie liest auch, schaut nicht auf und wir sehen uns nicht, so versunken bin ich in „Rave“. Was für ein Buch…herrlich kaputt, aber dennoch realistisch, da bin ich mir sicher. „Mensch Rainald, klasse. – Danke, danke!“. Zufälle gibt es. Da macht man nix aus und ich steige genau zu der Zeit, in die S-Bahn ein, in der sie sitzt und zwar zu genau der Zeit, in dem sie da sitzt. Im selben Wagen. „Sachmal spinn ich?“. Wir begegnen uns erst an der Tür, grüßen uns. Sie ist müde, gähnt leicht hinter vorgehaltener Hand. Ich auch. „Bis später dann! – Ja, schönen Vormittag! – Danke!“
Es ist heiß…überall laufen die Rechner. Ich höre das Surren; Geräusche aus weiter Ferne. Trotz Sonnenschein arbeite ich drei Stunden sehr konzentriert, bevor ich mich auf den Weg zu ihr mache. Mittagspause. Ich gehe die Ludwigsstraße entlang…ist ja viel zu schönes Wetter um die Bahn zu nehmen.
Später sitzen wir gemütlich am Rindermarkt und genießen ihre Mittagspause. Vom Viktualienmarkt wehen Wortfetzen herüber. Unglaublich, wie viel los ist, wenn es in München Frühling wird. Von allen Seiten her strömen die Menschen. Die Stunde vergeht schnell…wir trennen uns. Ich muss zurück an die Uni und weiterarbeiten. Sie berät Kunden. „Ich bin dann mal weg!“ – „Kann ich nur empfehlen!“ Die Sonnenhungrigen Mittagmacher verschwinden langsam wieder in den Geschäften und Büros. Das Leben geht weiter. Für sechzig Minuten stand die Welt still. Jetzt dreht sie sich wieder.
bflo - 26. Feb, 18:37
