Gewackelt, aber nicht gefallen
Sonntag, 14. Dezember, München
Erst am Abend kam das Fieber. Ich glaube es liegt an der Grippe- und Erkältungswelle, die derzeit gerade hier in München kursiert. Ich stehe also da, im Substanz in München und irgendwie geht es mir elend. Mir ist eigentlich weder heiß noch kalt, aber meinen Beine fühlen sich bleischwer an. Ich stehe also da, irgendwo ganz weit vorne, wie immer. Dran sein, dicht am Geschehen sein, den Beat fühlen. Ich trinke den letzen Schluck Bier. War ein Fehler? Vielleicht! Plötzlich verschwimmt alles vor mir, es reißt mir beinahe den Boden unter den Füßen weg. Nichts ist da, was mich noch hält. Ich drehe mich also im und tanke mich wie ein Irrer durch die dichtgestapelte Menschenmenge hinter mir. WC, 00, Toilette. Dieser Weg...Rettung. Mir ist nicht schlecht, ich will einfach nur kurz irgendwo sitzen, ausruhen, zu Kräften kommen. Von innen versperre ich die Türe, klappe schnell den WC-Sitz herunter und dann sitze ich auch schon. Es wird besser. Es ist schon komisch, dass mir so gar nichts weh tut, sondern einfach nur meine Beine schmerzen. Aber aufgeben ist nicht, nicht mit mir Leute. Da muss man schon früher aufstehen, um mich in die Knie zu zwingen. Also Türe auf und wieder nach oben. Ich bleibe vorsorglich weiter hinten stehen und kaufe mir kein Bier mehr. Sicherheitshalber. Zweimal führt mich der Weg noch nach unten, um zu rasten. Dann ist Pause. Ich hoffe, dass es danach besser wird. Wie erwähnt: Aufgeben ist nicht. Ich stehe kurz draußen bei den Rauschern, schnappe frische Luft, aber kann auch dort nicht lange stehen. Wieder drinnen beginnt der zweite Teil. Ich sitze zunächst auf einem ausgedienten Flipperautomaten, ehe ich mich wieder in Richtung der Toiletten orientiere. Die Leute beginnen mich komisch anzuschauen. 60 Minuten und 4 WC-Gänge später, verlasse ich das Substanz wieder und fahre mit einem Kumpel zusammen nach Hause. In der Bahn kontrollieren wieder diese arroganten Möchtegern-Sheriffs von der S-Bahnwache. Von irgendwoher riecht es auf einmal nach Furz. Daheim falle ich todmüde ins Bett. Ich beginne doch leicht zu frieren. Es schüttelt mich. Mist! Fieber!. In der Nacht plagen mich heftige und schreckliche Alpträume. Die wünsche ich keinem. Ich komme kaum zum Schlafen und bin am nächsten Morgen absolut fertig. Fiebermessen, Thermometer in den Arsch. Hoppla. 39,5 Grad. Mächtig Fieber. Also Zäpfchen gekauft und Wadenwickel gemacht. Ich will nur noch schlafen. Die Beine sind immer noch schwer. Nachmittags geht es dann etwas besser, das Fieber ist etwas runter. Fit bin ich jedoch noch lange nicht. So verbringe ich einen kompletten Tag gelangweilt zu Hause im Bett. Ich bin das beinahe nicht mehr gewohnt. Immer auf Achse, immer unterwegs...Sonst. Abends schlafe ich rausch ein, die Nacht bleibt ohne Traum. Wieder genesen! Hoffentlich.
Erst am Abend kam das Fieber. Ich glaube es liegt an der Grippe- und Erkältungswelle, die derzeit gerade hier in München kursiert. Ich stehe also da, im Substanz in München und irgendwie geht es mir elend. Mir ist eigentlich weder heiß noch kalt, aber meinen Beine fühlen sich bleischwer an. Ich stehe also da, irgendwo ganz weit vorne, wie immer. Dran sein, dicht am Geschehen sein, den Beat fühlen. Ich trinke den letzen Schluck Bier. War ein Fehler? Vielleicht! Plötzlich verschwimmt alles vor mir, es reißt mir beinahe den Boden unter den Füßen weg. Nichts ist da, was mich noch hält. Ich drehe mich also im und tanke mich wie ein Irrer durch die dichtgestapelte Menschenmenge hinter mir. WC, 00, Toilette. Dieser Weg...Rettung. Mir ist nicht schlecht, ich will einfach nur kurz irgendwo sitzen, ausruhen, zu Kräften kommen. Von innen versperre ich die Türe, klappe schnell den WC-Sitz herunter und dann sitze ich auch schon. Es wird besser. Es ist schon komisch, dass mir so gar nichts weh tut, sondern einfach nur meine Beine schmerzen. Aber aufgeben ist nicht, nicht mit mir Leute. Da muss man schon früher aufstehen, um mich in die Knie zu zwingen. Also Türe auf und wieder nach oben. Ich bleibe vorsorglich weiter hinten stehen und kaufe mir kein Bier mehr. Sicherheitshalber. Zweimal führt mich der Weg noch nach unten, um zu rasten. Dann ist Pause. Ich hoffe, dass es danach besser wird. Wie erwähnt: Aufgeben ist nicht. Ich stehe kurz draußen bei den Rauschern, schnappe frische Luft, aber kann auch dort nicht lange stehen. Wieder drinnen beginnt der zweite Teil. Ich sitze zunächst auf einem ausgedienten Flipperautomaten, ehe ich mich wieder in Richtung der Toiletten orientiere. Die Leute beginnen mich komisch anzuschauen. 60 Minuten und 4 WC-Gänge später, verlasse ich das Substanz wieder und fahre mit einem Kumpel zusammen nach Hause. In der Bahn kontrollieren wieder diese arroganten Möchtegern-Sheriffs von der S-Bahnwache. Von irgendwoher riecht es auf einmal nach Furz. Daheim falle ich todmüde ins Bett. Ich beginne doch leicht zu frieren. Es schüttelt mich. Mist! Fieber!. In der Nacht plagen mich heftige und schreckliche Alpträume. Die wünsche ich keinem. Ich komme kaum zum Schlafen und bin am nächsten Morgen absolut fertig. Fiebermessen, Thermometer in den Arsch. Hoppla. 39,5 Grad. Mächtig Fieber. Also Zäpfchen gekauft und Wadenwickel gemacht. Ich will nur noch schlafen. Die Beine sind immer noch schwer. Nachmittags geht es dann etwas besser, das Fieber ist etwas runter. Fit bin ich jedoch noch lange nicht. So verbringe ich einen kompletten Tag gelangweilt zu Hause im Bett. Ich bin das beinahe nicht mehr gewohnt. Immer auf Achse, immer unterwegs...Sonst. Abends schlafe ich rausch ein, die Nacht bleibt ohne Traum. Wieder genesen! Hoffentlich.
bflo - 17. Dez, 15:50
